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Ausgabe 27 vom 20.04.2001
Diese Ausgabe geht heute an insgesamt 1.730 Empfänger

„pecunia non olet“ - Zu gut deutsch: Geld stinkt nicht
[
Ein Zitat des römischen Kaisers Titus Flavius Vespasian, ausgesprochen zu seinem Sohn in bezug auf das aus der Steuer auf Bedürfnisanstalten eingekommene Geld.]

  1. Skripte/Klausuren/Folien/Sonstiges
     
  2. Rechtsprechung/Verwaltungshinweise
     
  3. Aktuelles
    1. Bund der Steuerzahler warnt vor einer Ausweitung der Neuverschuldung
    2. Qualitätsmanagement für steuerberatende und prüfende Berufe
    3. Der Steuerberater als Krisenmanager - Sanierung und Insolvenz des Mandantenunternehmens
    4. Musterrechtsbehelf / Musterbilligkeitsantrag betreffend Wegfall des ermäßigten Steuersatzes für Unternehmensveräußerungen in dem VZ 1999 und 2000
    5. Umsatzsteuerstatistik 1999
    6. Weitere Meldungen bei Steuerlinks
  1. Skripte/Klausuren/Folien/Sonstiges

Wirtschaftsgüter "auf Pump" - Die Finanzierung durch das Finanzamt. Die steuerliche Behandlung des Leasing

Sündenfall Steuersenkungsgesetz: Probleme bei der Kirchensteuer

Die neue Basler Eigenkapitalvereinbarung
Die Reformvorschläge des Basler Ausschusses haben weitreichende Konsequenzen für die Mindestkapitalanforderungen, das Risikomanagement und die Offenlegungsvorschriften von Banken. Eine Zusammenfassung dazu findet sich in folgender
Broschüre als pdf-Datei zum Download

 

Internationale Unternehmensbesteuerung II
Besteuerung von deutschen Unternehmen mit Auslandsaktivitäten

 

IHK-Steuerinfo
Die Ausgabe
04/2000 der IHK-Steuerinfo behandelt folgende Themen:

  • Finanzausschuss berät über Änderungen bei der geplanten Bauabzugsbesteuerung
  • Bundesverfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerden zur Gewerbesteuer nicht an
  • Erbschaftsteuer: Anhebung der Grundbesitzwerte darf nicht zu Steuererhöhungen führen
  • Vorsteuerabzug aus Übernachtung und Verpflegung wieder möglich
  • Mindeststeuersatz für beschränkt Steuerpflichtige EG-rechtswidrig?
  • Bei Nachentrichtung von Lohnsteuer liegt Arbeitslohn vor
  • Die Abrechnung von Auslandsreisekosten

Der Fachbereich Steuerverwaltung der Verwaltungsfachhochschule Altenholz freut sich über Ihren Besuch

Berechnungsschema zur Gewerbesteuer

The Effective Tax Burden of Companies in the Member States of the EU – The Perspective of a Multinational Investor
(Studie über die Höhe der effektiven Steuerbelastung von Unternehmen in den Staaten der EU)

USA - Steuern: International Tax Planning Basics

  1. Rechtsprechung/Verwaltungshinweise

Steuerliche Erleichterungen für Betriebe, die von der BSE-Krise betroffen sind
BMF-Schreiben vom 11.04.2001

Einkünfte aus Kapitalvermögen -Besteuerung von Hochzins- und Umtauschanleihen
BMF-Schreiben vom 2.3.2001

  1. Aktuelles
  1. Bund der Steuerzahler warnt vor einer Ausweitung der Neuverschuldung

Berlin. Der Bund der Steuerzahler hat die Bundesregierung zu einer konsequenten Fortführung ihres Sparkurses aufgefordert. "Wenn Finanzminister Eichel jetzt die Neuverschuldung erhöht, brechen hinsichtlich einer disziplinierten Haushaltsführung alle Dämme", so Steuerzahler-Präsident Dr. Karl Heinz Däke. "Dann gibt es auf der Ausgabenseite - auch im Hinblick auf die Verteilung von Wahlgeschenken für die Bundestagswahl 2002 - kein Halten mehr und der "eiserne Hans" wird zur "goldenen Gans",so Däke weiter.

Eine antizyklische Finanzpolitik sei angesichts des gewaltigen Schuldenberges Politik von gestern. Auf eventuell geringere Steuereinnahmen dürfe laut Steuerzahlerbund nur mit einer Maßnahme reagiert werden, nämlich mit weiteren Einsparungen. Däke: "Insbesondere die Konsumausgaben, wie Subventionen, Zuwendungen und Personalausgaben, bieten hier etliche Ansatzpunkte, die es endlich konsequent auszunutzen gilt. Immerhin betragen die Ausgaben für Konsumzwecke mittlerweile fast 90 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes. Eine Verbesserung der Einnahmeseite durch eine Ausweitung der Schuldenaufnahme verbietet sich angesichts der erdrückenden Last der Staatsverschuldung."

Um die Steuerzahler endlich aus der Schuldenfalle zu entlassen, dürfe an dem Kurs, 2006 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, nicht gerüttelt werden. Zudem stünde ein gutes Stück hart erarbeiteter Glaubwürdigkeit des Finanzministers auf dem Spiel. "Ich kann es einfach nicht fassen, dass Herr Eichel die Horrorzahlen, mit denen er bis vor Kurzem zu Recht noch selbst für seine Sparpolitik warb, offensichtlich schon wieder vergessen hat," mahnt Däke. Jetzt dürfe er keine Angst vor seiner eigenen Courage haben.

Zur Erinnerung: Der Bund ist mit einem Schuldenstand von rund 1,5 Billionen Mark mit 60 Prozent an der gesamten Staatsverschuldung beteiligt. Für diese Schuld muss er im Jahr 2001 alleine 77 Milliarden Mark Zinsen zahlen, das ist jede fünfte Mark, die er auf der anderen Seite als Steuern einnimmt. Bei jeder Erhöhung der Nettokreditaufnahme um eine weitere Milliarde kommen 55 Millionen Mark an Zinszahlungen hinzu. Auch ohne eine Ausweitung der Neuverschuldung werden die Zinslasten laut dem gültigen Finanzplan des Bundes bis zum Jahre 2004 auf 96,5 Milliarden Mark im Jahr anwachsen.

"Angesichts dieser Zahlen verbietet sich auch nur die geringste Ausweitung der Neuverschuldung von selbst," so Däke abschließend. Aber es zeichne sich schon jetzt ab, dass die Bevölkerung langsam aber sicher für eine höhere Neuverschuldung weich geklopft werden solle. Falls die Steuerschätzer im Mai die jetzt kolportierten geringeren Steuereinnahmen bestätigen, sollte Eichel, statt den Weg des geringsten Widerstandes in den eigenen Reihen zu wählen, seine Ministerkollegen besser mit einer Haushaltssperre disziplinieren.

[Bund der Steuerzahler e.V., 18.04.2001]

 

 

 

  1. Qualitätsmanagement für steuerberatende und prüfende Berufe

Qualitätssicherung ist die wichtigste Zukunftsaufgabe des steuerberatenden Berufs, wie der DStV immer wieder betont hat. Vorbehaltsaufgaben der Steuerberater gehen zurück, der Wettbewerb um Mandate nimmt zu. Nur auf klare Ziele ausgerichtete, wohl organisierte und kostengünstige Kanzleien werden auf Dauer die Herausforderungen des Marktes bestehen.

Mit dem neuen Praxisleitfaden Nr. 2 "Qualitätsmanagement für steuerberatende und prüfende Berufe" von Prof. Dr. Dr. h.c. Miklós Géza Zilahi-Szabó bietet das Deutsche Steuerberaterinstitut (DStI) ein weiteres wichtiges Werkzeug, sich dem Thema Qualitätsmanagement zu nähern. Ziel des von Prof. Dr. Dr. h.c. Miklós Géza Zilahi-Szabó nach zahlreichen Gesprächen mit Praktikern und ISO-Experten entwickelten Werkes ist es, Interessierten einen Überblick über die Inhalte und Nutzeneffekte des Qualitätsmanagements zu geben und darüber hinaus Anleitung zu konkreten Erarbeitungen eines kanzleiinternen Regelwerks. Die Inhalte der Publikation sind nach Zielgruppen geordnet: Einsteiger, Personen mit Grundkenntnissen und Fortgeschrittene finden leicht die ihnen zugedachten Leseinhalte. Damit berücksichtigt das Werk den Umstand, dass sich der Kenntnisstand der Angehörigen des steuerberatenden Berufs auf sehr unterschiedlichen Ebenen befindet. Zahlreiche Grafiken und Tabellen veranschaulichen nicht nur die Inhalte, sondern bieten sich auch als Modell zur Darstellung der eigenen Kanzleirealität an.

Die beigefügte CD-ROM enthält den kompletten Text sowie alle Grafiken und Tabellen. Die Nutzer haben die Möglichkeit, innerhalb des Gesamtwerkes zu navigieren, Stichworte, Abbildungen und Tabellen zu suchen und wie im Internet durch Anklicken von sogenannten Hyperlinks zu den in PDF-Dateien verfügbaren Textstellen, Abbildungen und Grafiken zu springen.

    Praxisleitfaden Nr. 2  "Qualitätsmanagement für steuerberatende und prüfende Berufe", ISBN 3-9807606-0-X, 1. Auflage März 2001, 340 Seiten, DM 89,00 inkl. CD-ROM.
     

     

     

  • Der Steuerberater als Krisenmanager - Sanierung und Insolvenz des Mandantenunternehmens"
  • Die Insolvenzzahlen der letzten Jahre zeigen ein anhaltend hohes Niveau. Nur ein verhältnismäßig geringer Anteil der Insolvenzen führt jedoch zu Eröffnungsverfahren, da häufig die zur Kostendeckung erforderliche Masse nicht vorhanden ist. Durch die Insolvenz gehen oftmals noch vorhandene wertvolle Ressourcen verloren. Deshalb verstärkt sich der Ruf nach Erkenntnismechanismen für insolvenzgefährdete Schuldner. Die Gläubiger, insbesondere die Banken, haben ihrerseits ein großes Interesse daran, die Gefährdung der Unternehmen in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen und hierauf ihr Verhalten einzustellen. Nicht zuletzt die Maßnahmen im Umfeld des § 18 KWG und beim Kreditnehmer-Rating machen dies deutlich.

    Der Berater steht bei drohender Zahlungsunfähigkeit des Mandantenunternehmens in einem Spannungsfeld zwischen öffentlichen Pflichten und den Interessen seiner Mandanten. Er kommt dabei in ein unmittelbares Näheverhältnis auch zu strafrechtlichen Normen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf die obergerichtliche Rechtsprechung zu verweisen. Anderseits liegt es im originären Interesse des Steuerberaters, an der Erhaltung des Unternehmens und damit seines Mandats mitzuwirken. Hierzu bedarf es in aller Regel des Einsatzes von Früherkennungsmechanismen zur Aufdeckung von Schwachstellen im Unternehmen und der Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Überwindung einer Krise. Die berufliche Kompetenz des Steuerberaters in Verbindung mit den im Laufe der letzten Jahre entwickelten Analyseinstrumenten bietet eine ideale Voraussetzung für die notwendige Früherkennung.

    Mit dem vorliegenden Praxisleitfaden soll der Steuerberater eine praxisnahe, fundierte und komprimierte Information über seine Stellung bei einer Krisensituation des Mandantenunternehmens erhalten. Mit Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Notar Wolfgang Arens und Steuerberater und vereidigter Buchprüfer H.-Jürgen Schäfer konnten vom DStI erfahrene Autoren verpflichtet werden, die die Thematik nicht nur rechtswissenschaftlich fundiert sondern auch mit dem Blick auf die Verhältnisse der Beratungspraxis ausgerichtet behandeln.

      Praxisleitfaden Nr. 3  "Der Steuerberater als Krisenmanager Sanierung und Insolvenz des Mandantenunternehmens", ISBN-Nr. 3-9807606-1-8, 1. Auflage März 2001, 175 Seiten,DM 59,00 DM

     

     

     

    1. Musterrechtsbehelf / Musterbilligkeitsantrag betreffend Wegfall des ermäßigten Steuersatzes für    Unternehmensveräußerungen in dem VZ 1999 und 2000

    Bundesverband der Freien Berufe und Deutscher Steuerberaterverband halten ungeminderte Besteuerung von Unternehmensverkäufen in den Jahren 1999 und 2000 für verfassungswidrig!

    "Es ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, dass nur Unternehmer/Freiberufler, die in den Jahren 1999 und 2000 ihren Betrieb verkauft oder aufgegeben haben, den Veräußerungs- bzw. Aufgabegewinn ungemildert versteuern müssen", so Dr. Ulrich Oesingmann, Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) und Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV), Berlin, in einer gemeinsamen Stellungnahme am 3. April 2001.

    Entgegen den Forderungen beider Organisationen ist die Wiedereinführung des halben durchschnittlichen Steuersatzes für Betriebs- und Praxisveräußerungen und –aufgaben nicht rückwirkend erfolgt. So ist es zu einer nicht zu vertretenden Ungleichbehandlung zu Lasten von Unternehmern und Freiberuflern gekommen, die in den Jahren 1999 und 2000 ihren Betrieb bzw. ihre Praxis veräußert oder aufgegeben haben. Sie wurden zum Opfer staatlicher Zufallsentscheidungen - ein schwerwiegender Verstoß gegen Artikel 3 Abs. 1 Grundgesetz (allgemeiner Gleichheitssatz)!

    "Was als falsch erkannt worden ist, darf auch für eine Übergangszeit nicht gesetzliche Wirklichkeit bleiben", so DStV und BFB; sofern der Gesetzgeber dies nicht von selbst behebt, muss wohl das Bundesverfassungsgericht nachhelfen. Der DStV stellt daher seinen Mitgliedern und den Mitgliedern des BFB einen Musterrechtsbehelf zur Verfügung, der den Weg zur verfassungsgerichtlichen Prüfung einschlagen hilft.

    • Download des Musterrechtsbehelfes als Word-Datei

     

     

     

    1. Umsatzsteuerstatistik 1999 - 2,9 Millionen Steuerpflichtigeerzielten Umsätze von 7,6 Billionen DM

    Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes nahm der Staat im Jahr 1999 aus Umsatzsteuer-Voranmeldungen 222,3 Mrd. DM ein (+ 4,8 % gegenüber 1998). 2,9 Mill. umsatzsteuerpflichtige Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 32.500 DM meldeten Umsätze (Lieferungen und Leistungen) von zusammen 7,6 Billionen DM, 3,1 % mehr als im Jahr 1998. 1999 gab es 26.300 oder 0,9 % mehr steuerpflichtige Unternehmen als im Vorjahr.

    Die höchsten Umsätze wurden von den Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe mit zusammen 2.730 Mrd. DM (+ 2,9 %) und den Handelsunternehmen mit 2.446 Mrd. DM (+ 2,3 %) gemeldet.

    Die meisten steuerpflichtigen Unternehmen gehörten zum Bereich "Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen" (740.000). Erstmals lag die Zahl der Unternehmen in diesem Bereich höher als im Handel (739.000).

    Die Umsatzsteuerstatistik 1999 kann zum Preis von DM 11,00 als PDF-Datei oder als Excel-Datei im Online-Shop des Statistischen Bundesamtes ( http://www.statistik-bund.de/shop ) heruntergeladen werden.



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