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Steuerlinks-Newsletter
Ausgabe 62 vom 20.10.2002
ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)
Die eMail-Ausgabe ging an 4.334 Empfänger

Wussten Sie schon:
Arbeit ist die Hauptbeschäftigung zwischen zwei Urlauben.
[Gerhard Uhlenbruck, Aphoristiker und Theologe]


Inhaltsverzeichnis

  1. Skripte/Klausuren/Folien/Sonstiges
    1. Wie der Staat die Bürger schröpft!
    2. Verschiedene Aufsätze / Vorträge
       
  2. Rechtsprechung/Verwaltungshinweise
    1. Neues vom Bundesministerium der Finanzen (BMF)
    2. Neues vom Bundesfinanzhof (BFH)
       
  3. Neue Fachliteratur
    1. Schlagfertigkeit - Das Trainingsbuch
    2. Buchhaltung für Vereine
    3. Internationale Rechnungslegung / Steuerrecht
    4. Lexikon des Steuerrechts
    5. Einkommensteuer
  4. Aktuelles
    1. Institut für das Berufsrecht der Steuerberater gegründet
       
  1. Impressum

A. Skripte/Klausuren/Folien/Sonstiges

1. Wie der Staat die Bürger schröpft!

Nach der Wahl denkt die Bundesregierung wieder über steigende Steuern nach. Doch viele der Steuerbelastungen merkt der Steuerzahler nicht so direkt wie den Lohnsteuerabzug auf der Gehaltsabrechnung.

An jeder Zigarette, jedem Glas Bier und jeder Tasse Kaffee verdient der Staat mit. Mit dem Berechnungsprogramm von FOCUS Online kann jeder ermitteln, wie viel Euro Tabak-, Bier-, Kaffee- und sonstige Steuern er in die Staatskasse zahlt.

 

2. Verschiedene Aufsätze / Vorträge

Weitere unter: Die-Steuerberatung.de

 

Fachvorträge des "Berufsständischen Tag" der offenen Tür am 31.08.2002 an der Fachhochschule Calw:

  • Wirtschaftsprüfer im Kreuzfeuer der Kritik
  • Enron - auch in Deutschland möglich?
  • Gewerbsmäßige Steuerhinterziehung - § 370a AO nach seiner Änderung im Vermittlungsausschuss
  • Gesetzlich verordnetes Risikomanagement (KonTraG) Konsequenzen für den Steuerberater?
  • Der Weg in die Steueroase - eine realistische Gestaltungsempfehlung?
  • Anschaffungsnaher Aufwand am Ende - was nun?

B. Rechtsprechung/Verwaltungshinweise

1. Neues vom Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Angemessenheit der Gesamtbezüge eines Gesellschafter- > Geschäftsführers (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG)

Zu den Grundsätzen, nach denen die Frage nach der Angemessenheit der Gesamtausstattung des Gesellschafter-Geschäftsführers zu beurteilen ist, nimmt das BMF-Schreiben vom 14. Oktober 2002 (IV A 2 - S 2742 - 62/02) Stellung.

BMF-Schreiben vom 14. Oktober 2002 - IV A 2 - S 2742 - 62/02

 

Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz; Sicherheitsleistung (§ 18f UStG)

Nach § 18f UStG kann das Finanzamt im Einvernehmen mit dem Unternehmer die nach § 168 Satz 2 AO erforderliche Zustimmung von einer Sicherheitsleistung abhängig machen, wenn Zweifel an der Richtigkeit der eingereichten Steueranmeldung bestehen. Die Regelung gibt dem Finanzamt die Möglichkeit, trotz Prüfungsbedürftigkeit des geltend gemachten Erstattungsanspruchs die Zustimmung nach § 168 Satz 2 AO zu erteilen, wenn der Unternehmer eine Sicherheit leistet.

BMF-Schreiben vom 08.10.2002 - IV B 2 - S 7420 - 350/02

 

Erneuerung - Gerechtigkeit - Nachhaltigkeit: Für ein wirtschaftlich starkes, soziales und ökologisches Deutschland. Für eine lebendige Demokratie.

Der Koalitionsvertrag wurde am 16. Oktober 2002 von den Regierungsparteien unterzeichnet.

 

Inländische Investmentfonds - Zusammenfassung der von den Fonds erstellten Steuerbescheinigungen über die Behandlung der im Kalenderjahr 2001 zugeflossenen Erträge

Bei dieser Zusammenfassung handelt es sich um die ungeprüfte Wiedergabe der vom Bundesverband der Investmentgesellschaften (BVI) veröffentlichten Angaben. Sie stellt deshalb keine Verwaltungsanweisung dar.

 

Hinweisteil zum Einkommensteuer-Handbuch 2002

Teilentwurf zur Fortschreibung des Hinweisteils zum EStH 2002

 

Imagebroschüre Bundesforstverwaltung

Die Bundesforstverwaltung betreut die bundeseigenen Wald- und Freiflächen. Ihre Aufgabe ist es, diese Naturflächen als funktionierendes Ökosystem zu erhalten und sie gleichzeitig für die verschiedenen Nutzer (allen voran die Bundeswehr) bereit zu stellen. Die Broschüre erläutert, wie die Försterinnen und Förster des Bundes diesen vielfältigen Anforderungen gerecht werden: sie sind Servicestelle für die Nutzer, liefern ihren Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt und erhalten den Wald als nachhaltigen Rohstofflieferant.

 

Bund-Länder Finanzbeziehungen auf der Grundlage der geltenden Finanzordnung

Die geltende verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Ausgestaltung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern, ein Überblick über die Finanzausstattung der staatlichen Ebenen sowie eine Zusammenstellung bedeutender Mischfinanzierungstatbestände ist Inhalt der hier vorliegenden Dokumentation.

 

 

2. Neues vom Bundesfinanzhof (BFH)

Bei der Einbringung zu Teilwerten oder Zwischenwerten gehören zum Teilwert halbfertiger Arbeiten auch darin enthaltene anteilige Gewinne.
Urteil vom 10. Juli 2002 I R 79/01

 

Das sog. Nachholverbot gemäß § 6a Abs. 4 Satz 1 EStG für Zuführungen zu einer Pensionsrückstellung, die in einem vorherigen Wirtschaftsjahr unterblieben sind, gilt auch bei einer Rückstellung, die in einem vorangegangenen Wirtschaftsjahr aufgrund einer zulässigen Berechnungsmethode niedriger als möglich berechnet worden ist.
Urteil vom 10. Juli 2002 I R 88/01

 

Auf Unterhaltsleistungen, die der Unterhaltsverpflichtete als außergewöhnliche Belastung geltend macht, ist die Rente des Unterhaltsberechtigten nur anteilig gemäß § 33a Abs. 1 Satz 4 EStG anzurechnen, wenn der Unterhaltsberechtigte zusammen mit bedürftigen, einkommenslosen Angehörigen in einer Haushaltsgemeinschaft lebt und bei der Ermittlung der Leistungen nach dem BSHG für die Haushaltsgemeinschaft die Rente des Unterhaltsberechtigten als Einkommen der Haushaltsgemeinschaft behandelt wird. Der anrechenbare Anteil bestimmt sich nach der Zahl der Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft, für die Leistungen nach dem BSHG gewährt werden.
Urteil vom 19. Juni 2002 III R 28/99

 

Ein Körperbehinderter, bei dem die Notwendigkeit ständiger Begleitung nachgewiesen ist, kann Mehraufwendungen, die ihm auf einer Urlaubsreise durch Kosten für Fahrten, Unterbringung und Verpflegung der Begleitperson entstehen, bis zu 1 500 DM (767 EUR) neben dem Pauschbetrag für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung abziehen.
Urteil vom 4. Juli 2002 III R 58/98

 

1. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass haftungsbegründende Pflichtverletzungen gemäß § 69 AO 1977 --nur-- die Nichtabgabe der Steuererklärungen und die Nichtabführung der sich insoweit ergebenden Zahlungen aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen sind, nicht jedoch --zusätzlich-- der Zeitpunkt der tatsächlichen Fälligkeit der Steuerzahlungen und der Eintritt eines Schadens auf Seiten der Finanzverwaltung. Mit der so verstandenen Verwirklichung des Haftungstatbestandes beginnt zugleich der Lauf der Haftungsverjährung gemäß § 191 Abs. 3 Satz 3 AO 1977.

2. Es ist auch nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Hemmung des Fristablaufs gemäß § 191 Abs. 3 Satz 4 2. Alternative AO 1977 unabhängig davon ist, ob die der Haftung zugrunde liegende Steuer vor oder nach Ablauf der regulären Festsetzungsfrist für den Erlass des Haftungsbescheides gemäß § 191 Abs. 3 Satz 2 AO 1977 festgesetzt worden ist.

3. Es ist auch nicht ernstlich zweifelhaft, dass die Festsetzungsfrist für den Erlass eines Haftungsbescheides bei Vorliegen einer Steuerhinterziehung gemäß § 191 Abs. 3 Satz 2 AO 1977 nur im Falle der Haftung gemäß § 70 AO 1977 verlängert wird, in anderen Haftungsfällen jedoch nicht.
Beschluss vom 4. September 2002 I B 145/01

 

Verspricht eine GmbH ihrem 56 Jahre alten beherrschenden
Gesellschafter-Geschäftsführer ein Altersruhegeld für die Zeit nach
Vollendung des 65. Lebensjahres, so führt dies nicht notwendig zur Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung. Das gilt insbesondere dann, wenn die Pensionszusage auch deshalb erteilt wurde, weil der Geschäftsführer nicht anderweitig eine angemessene Altersversorgung aufbauen konnte.
Urteil vom 24. April 2002 I R 43/01

 

Wird dem Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH neben einem monatlichen Festgehalt jährlich eine weitere Festvergütung für den Fall gezahlt, dass eine bestimmte Umsatzgrenze erreicht wird, ist eine vGA regelmäßig nur dann anzunehmen, wenn die Gesamtvergütung ihrer Höhe nach unangemessen ist (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 19. Februar 1999 I R 105-107/97, BFHE 188, 61, BStBl II 1999, 321).
Urteil vom 5. Juni 2002 I R 69/01

 

1. Die Rechtsprechung des Senats, wonach eine Grundstücksschenkung ausgeführt ist, sobald die Auflassung beurkundet und die Eintragungsbewilligung erteilt ist, hat zur Voraussetzung, dass die Umschreibung nachfolgt.

2. Unterbleibt die Umschreibung, weil die Schenkungsabrede zuvor aufgehoben wird, liegt in der Aufhebung weder eine Rückschenkung des Grundstücks noch eine anderweitige Zuwendung seitens des ursprünglich Bedachten.
Urteil vom 24. Juli 2002 II R 33/01

 

Erlässt der einzige gesellschaftsfremde Gläubiger einer sanierungsbedürftigen und sanierungsgeeigneten Besitzpersonengesellschaft einen Teil ihrer Schulden, so ist davon auszugehen, dass er in Sanierungsabsicht handelt, wenn zugleich eine Gesellschafterin auf den ihr gegenüber der Gesellschaft zustehenden Rentenanspruch verzichtet und der Hauptlieferant der Betriebsgesellschaft an diese einen nicht rückzahlbaren Zuschuss leistet.
Urteil vom 16. Mai 2002 IV R 11/01

 

1. Die Vereinbarung einer Beteiligung des stillen Gesellschafters am Gewinn des Geschäftsinhabers gilt im Zweifel auch für seine Beteiligung am Verlust.

2. Ist der stille Gesellschafter am Verlust des Geschäftsinhabers beteiligt, ist ihm der Verlustanteil steuerrechtlich nicht nur bis zum Verbrauch seiner Einlage, sondern auch in Höhe seines negativen Einlagekontos zuzurechnen. Spätere Gewinne sind zunächst mit den auf diesem Konto ausgewiesenen Verlusten zu verrechnen.
Urteil vom 23. Juli 2002 VIII R 36/01

 

Auch die Gerichte müssen im Rahmen des § 176 AO 1977 Vertrauensschutz gewähren, wenn ein Änderungsbescheid Verfahrensgegenstand ist.
Urteil vom 28. Mai 2002 IX R 86/00

C. Neue Fachliteratur

1. Schlagfertigkeit - Das Trainingsbuch

Verblüffen, überraschen, begeistern: Schlagfertigkeit ist erlernbar

Wie schön sind Besprechungen, Partys oder heikle Situationen, bei denen ein schlagfertiger Mensch zu Wort kommt. Denn nichts ist entwaffnender, nichts verblüfft uns mehr als Leute, die in Sekundenschnelle die geniale Reaktion oder Antwort parat haben.

Doch der Neid hat ein Ende. Schlagfertigkeit ist nämlich kein Privileg Talentierter, sondern erlernbar. Wie man sich Schritt für Schritt zum intelligenten Lichtblick in jeder Runde machen kann, steht in diesem neuen und inhaltsreichen Buch.

Wie man mit peinlichen Situationen oder Missstimmungen umgeht, sein Gesicht wahrt und wie man zudringliche oder unfaire Fragen clever abschmettert, kann jeder mit "Schlagfertigkeit - Das Trainingsbuch" locker, leicht und schnell lernen.

Ebenso kann man sich aneignen, wie man seinen Wortschatz erweitert und welche Techniken anzuwenden sind, um schneller zu reagieren. Es ist trainierbar, im richtigen Moment mit der richtigen Bemerkung schnell und humorvoll kontern zu können.

Denn: Schlagfertigkeit ist im Privat- und im Berufsleben überaus nützlich - sie macht selbstbewusster, souveräner und verhindert, dass man Opfer unfairer Angriffe wird.

Angereichert mit vielen Übungen und Beispielen ist "Schlagfertigkeit" das ideale Trainingsbuch für alle, denen das "Hätte ich bloß gesagt..." - Gefühl nicht unbekannt ist.
Der Autor liefert neben vielen zusätzlichen Tipps zu Mimik, Haltung und Sprache auch so genannte "Instant-Sätze", die als schlagfertiges Contra für viele Situationen variabel eingesetzt werden können.

Also: Jetzt muss es niemandem mehr die Sprache verschlagen, ab jetzt wird gekontert.

Matthias Nöllke, Schlagfertigkeit - Das Trainingsbuch, 1. Auflage 2002, 230 Seiten, Broschur, EUR 19,95 - Rudolf Haufe Verlag ISBN 3-448-05217-5

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2. Buchhaltung für Vereine

Eine systematische Einführung in die EDV-gestützte Vereinsbuchhaltung. Mit Software und Praxislösungen für die Buchhaltungsorganisation.

Das Buch bietet eine auch ohne kaufmännische Vorkenntnisse verständliche Einführung in die Vereinsbuchhaltung und die Grundzüge der Vereinsbesteuerung.

Ausgehend von einfachen Buchungen auf Bestandskonten werden, über Aufwands- und Ertragsbuchungen bis hin zu Lohnbuchungen, alle wichtigen Buchungsfälle systematisch dargestellt. Eine Kontierungsliste, die für alle denkbaren Geschäftsvorfälle Buchungssätze auflistet, komplettiert die systematische Darstellung und dient zum Nachschlagen.

Die Buchungsfälle und -auswertungen werden anhand der mitgelieferten Buchhaltungs-Shareware EDV-gestützt dargestellt.

Praxishinweise zur Organisation der Buchhaltung, Excel-Sheets für Anlageverzeichnisse und Berechnung der Abschreibungen, Kassenbücher u.ä. ergänzen das Werk und bieten zusammen eine komplette Buchhaltungslösung.

Mit dem Bestellschein, der dem Buch beiliegt, erhält der Leser beim Kauf des Programms Lexware Buchhalter 10 % Rabatt.

Inhalt:
Gemeinnützigkeitsrecht - Grundlagen der Vereinsbesteuerung - Spendenrecht - Buchhaltungspflichten im Verein - Besonderheiten der Buchhaltung im Verein - Grundbegiffe der EDV-Buchhaltung - Einfache und doppelte Buchhaltung - Debitoren und Kreditoren - Auswertung GuV, Bilanz, BWA - Der Vereinskontenrahmen - Jahresabschluß - Organisation der Buchführung - Kontierungsanleitungen und -listen

1. Auflage 2002, Expert Verlag, mit CD-ROM - 230 Seiten, kartoniert ISBN 3-8169-1984-7, EUR 49,00

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3. Internationale Rechnungslegung / Internationales Steuerrecht

Die neue Schule des Bilanzbuchhalters Band 6

Die Rechnungslegung in Deutschland befindet sich im Umbruch! Zahlreiche deutsche Unternehmen bilanzieren inzwischen nach IAS - Tendenz: steigend. Fachleute, die die internationale Rechnungslegung beherrschen, werden gesucht.

Eng ausgerichtet an der neuen IHK-Weiterbildungsprüfung "Bilanzbuchhalter-International" vermittelt Band 6 der "Neuen Schule des Bilanzbuchhalters" umfassende, praxisnahe Kenntnisse der IAS, US-GAAP, des internationalen Finanzmanagements, Steuerrechts und der englischen Fachsprache.

Kresse / Leuz (Hrsg.), Die neue Schule des Bilanzbuchhalters Band 6, Bilanzbuchhaltung-International (IHK) mit Außenwirtschaft / Internationalem Finanzmanagement und fachbezogenen Englisch, Auflage 2002, Schäffer-Poeschel, 586 Seiten, EUR 49,95 - ISBN 3-7910-2003-X

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4. Lexikon des Steuerrechts

Das vorliegende Buch schafft eine Verbindung zwischen dem in diesem Lexikon dargestellten Grundlagenwissen und dem in den weiteren Werken der Reihe "Finanzen und Steuern" didaktisch aufbereiteten Aufbau wissen.

Dieses Lexikon biete die Möglichkeit sich schnell und kompakt über steuerliche Sachverhalte, Problemstellungen und Fragen zu informieren.

In über 850 Einzelstichworten wird das Steuerrecht kurz, prägnant und umfassend unter Berücksichtigung der Verzahnung der Steuerarten dargestellt. Zahlreiche Schaubilder und Beispiele erleichtern das Verständnis der oftmals schwierigen und komplexen Steuerrechtsmaterie.

Zur weiterführenden Bearbeitung der Stichwörter dienen die vielen Literaturhinweise auf verschiedenen Kommentare, Lehr- und Fachbücher, Zeitschriftenbeiträge sowie auf die Urteile der Finanzrechtsprechung.

Die vorliegende 2. Auflage berücksichtigt den Rechtsstand 1.7.2002 sowie die wesentlichen Entwicklungen im Bereich der Rechtsprechung und er Verwaltungsregelungen.

Josef Schneider, Lexikon des Steuerrechts, Finanz und Steuern Band 16, 2. völlig neubearbeitete Auflage 2002, 632 Seiten, EUR 49,95 - ISBN 3-7910-2089-7

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5. Einkommensteuer - Grundkurs des Steuerrechts Band 2

In diesem Band aus der Reihe "Grundkurs des Steuerrechts" werden die Grundlagen und die Systematik des Einkommensteuerrechts mit vielen Beispielen vermittelt. Die persönlichen Verhältnisse, insbesondere der Familienleistungsausgleich (Kinderfreibetrag oder Kindergeld) die Ermittlung des Einkommens (einschließlich Verlustabzug), die Einkünfte aus Kapitalvermögen und Vermietung und Verpachtung und die Eigenheimzulage umfassen behandelt.

Auch Gewerbebetriebe einschließlich Mitunternehmerschaft an einer Personengesellschaft, die Überschussrechnung gem. § 4 Abs. 3 EStG sowie die Betriebsveräußerung und- aufgabe nach § 16 EStG und in neuen Kapiteln sind Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, die Förderung der Altersversorgung sowie die Bauabzugsteuer einzel beschreiben.

Schließlich wird auf Sonderausgabe einschl. Spendenabzug und die außergewöhnlichen Belastungen ausführlich eingegangen.

Lernkontrollen und Übungsfälle helfen beim prüfungsorientierten Erarbeiten des Einkommensteuerrechts.

Der Band wurde komplett von DM- auf EUR-Beträge umgestellt und berücksichtigt den Rechtsstand 2002.

Zimmermann/Reyher/Janetzko, Einkommensteuer, Grundkurs des Steuerrechts Band 2, 15. neu bearbeitete Auflage 2002, Schäffer-Poeschel, 434 Seiten. EUR 29,95 - ISBN 3-7910-2098-6

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D. Aktuelles

1. Institut für das Berufsrecht der Steuerberater gegründet

Das bundesweit erste Institut für das Berufsrecht der Steuerberater ist am 8. Oktober 2002 in München von einem Förderverein gegründet worden, dem die Bundessteuerberaterkammer und die 21 Steuerberaterkammern als ordentliche Mitglieder angehören. Seinen Sitz hat das Institut an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Lehrstuhl für öffentliches Recht unter der Leitung von Prof. Dr. Wilfried Kluth.

Die Bundessteuerberaterkammer und die Steuerberaterkammern reagieren mit diesem Schritt auf berufsrechtliche Entwicklungen, die national wie auch auf Ebene des EU-Rechts immer öfter Forschung bzw. Lehre im Bereich des Berufsrechts der Steuerberater erfordern.

Zu den Themen des Instituts zählen verfassungsrechtliche Probleme, z. B. zur Honorarordnung und zu Werbebeschränkungen, bis hin zu berufsrechtlichen Fragen, etwa zur Berufshaftung und -aufsicht.

Ein Beispiel, das unlängst in starkem Maße in das Berufsrecht der Steuerberater eingriff und bereits entsprechende Untersuchungen nach sich zog, sind die Auswirkungen der EU-Geldwäscherichtlinie und ihrer nationalen Umsetzung auf den Verbraucherschutz und auf das Verhältnis zwischen Steuerberatern und Mandanten.

Mit der Gründung eines Instituts für ihr Berufsrecht ist es den Steuerberatern außerdem gelungen, mit den Freien Berufen der Rechtsanwälte und Notare gleichzuziehen, in denen das Berufsrecht bereits seit Jahren mit Unterstützung der Wissenschaft weiterentwickelt wird.

Der Verein zur Förderung des Instituts für das Berufsrecht der Steuerberater ist offen für natürliche und juristische Personen, die sich mit den Vereinszielen verbunden fühlen und ihn als fördernde Vereinsmitglieder finanziell wie ideell unterstützen möchten.

E. Impressum

Herausgeber:
Benjamin Hirth
Diplom Betriebswirt (FH)
Feldbergweg 7
76275 Ettlingen

Erscheinungsweise:
Am 5. und 20. jeden Monats

Deutsche Bibliothek:
ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)
ISSN 1617-7797 (eMail-Ausgabe) [
Mediadaten und Anzeigenpreisliste ]

Ende des Steuerlinks-Newsletter vom 20.10.2002



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