Hinweis

Die Einträge im Lexikon sind veraltet.

Existensgründer-Handbuch

11.04 Formen


Je nach Reichweite von Entscheidungen und Maßnahmen wird zwischen operativem und strategischem Controlling unterschieden:
  • Operatives Controlling bezieht sich auf kurz- und mittelfristiges Handeln, d. h. auf einen Zeitraum von in der Regel ein bis zwei Jahren. Es ist vor allem auf die Gewinnerzielung ausgerichtet, die sich mit verschiedenen Berechnungsverfahren ermitteln und quantitativ erfassen lässt. Die übergeordneten Ziele (z. B. Produktpalette, zu erreichende Marktanteile) liegen fest. Hier sollen Teilziele erreicht werden.
  • Strategisches Controlling hat die längerfristige Ausrichtung des Unternehmens zum Gegenstand. Es berücksichtigt dabei auch verstärkt wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen außerhalb des Unternehmens und bezieht sich demzufolge auch auf Zusammenhänge, die sich nicht zahlenmäßig ausdrücken lassen und die sich noch nicht in den Zahlen des Unternehmens niederschlagen.
Operatives und strategisches Controlling müssen parallel angewandt werden. Während Überlegungen angestellt werden, wie das Unternehmen längerfristig ausgerichtet werden soll, lassen sich gleichzeitig bestehende Bereiche optimal gestalten. Allerdings sind aufwändige Rationalisierungsmaßnahmen in einem Bereich wenig sinnvoll, wenn die strategische Ausrichtung des Unternehmens dahin geht, diesen Bereich, etwa eine Produktgruppe, abzubauen oder ganz aufzugeben.
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