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Die Einträge im Lexikon sind veraltet.

Existensgründer-Handbuch

12.06 Umsatzsteuer


Die Umsatzsteuer wird im allgemeinen Geschäftsverkehr heute noch häufig als Mehrwertsteuer bezeichnet (Bezeichnung bis zur Einführung des UStG 1973). Das System der Umsatzsteuer beruht auf der Besteuerung des Mehrwertes . Es handelt sich um eine indirekte Steuer, d. h., der Unternehmer führt die Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, da er Schuldner dieser Steuer ist.
Sie ist aus kalkulatorischer Sicht gewinnneutral und beeinflusst den Gewinn eines Unternehmens nicht. Es entsteht für das Unternehmen also keine zusätzliche Belastung. Durch das Umsatzsteuersystem wird der Endverbrauch mit der Umsatzsteuer belastet.
Umsatzsteuer ist den Rechnungen für Lieferungen und Leistungen zuzuschlagen, auch auf den Eigenverbrauch eines Unternehmens. In Deutschland existieren zwei Umsatzsteuersätze: Der normale Steuersatz in Höhe von 19 Prozent und der reduzierte Steuersatz in Höhe von 7 Prozent (z. B. für Bücher, Zeitschriften oder Lebensmittel). Es handelt sich dabei um eine Steuer, die den jeweiligen Wertzuwachs besteuert.
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