Unter
Außendienst-Leasing
versteht man das
Mieten von Handelsreisenden
(Mitarbeiter im unternehmenseigenen
Außendienst , die
im Namen und auf Rechnung des Unternehmens Produkte verkaufen)
für eine bestimmte Zeit . Die Reisenden
sind dann ausschließlich für den Mieter tätig und werden
für folgende Aufgaben eingesetzt:
-
Vertretung bei Krankheit oder Urlaub,
-
Unterstützung in Sonderfällen, etwa bei der
Einführung eines neuen Produktes,
-
Erschließung neuer Absatzgebiete oder neuer Kunden, ohne
dass das Unternehmen dafür eine eigene Infrastruktur des
Außendienstes aufbauen muss.
Vorteile des
Außendienst-Leasing sind die flexible Einsetzbarkeit
des gemieteten Außendienstes und die niedrigeren Kosten. Es entfallen
Abfindungen oder Ausgleichszahlungen, wenn die Aufgabe des Außendienstes
beendet ist.
Die
Nachteile des
Außendienst-Leasing liegen zum einen in möglichen
Problemen in der eigenen Außendienstorganisation. Es entstehen in der
Regel zusätzliche Kosten durch Schulung und Qualifizierung (Leitbild des
Unternehmens, Produkte). Da gemietete Reisende im Namen des Unternehmens
auftreten, könnte bei Problemen das
Image
des Unternehmens Schaden erleiden.