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R 156 ErbStR 2003
Berechnung und Begrenzung des Mindestwerts Zu § 143 BewG

(1)

Zur Berechnung des Mindestwerts (>  R 176 ) für Betriebswohnungen und Wohnteile im Falle einer räumlichen Verbindung mit der Hofstelle (>  R 157  Abs. 3 ) ist der zugehörige Grund und Boden (>  R 131  Abs. 2 und R 132 Abs. 6 ) auf das Fünffache der bebauten Fläche des jeweiligen Wohngebäudes zu begrenzen. Der Mindestwert ist nur anzusetzen, wenn der nach § 146 Abs. 6 BewG ermittelte Wert unter Berücksichtigung der Begrenzung auf das Fünffache der bebauten Fläche ( § 143 Abs. 2 BewG ) höher ist als der nach R 155 ermittelte Wert für das bebaute Grundstück.

(2)

Die bebaute Fläche ist grundsätzlich analog zur Berechnung der Bruttogrundfläche nach DIN 277 zu ermitteln. Liegt kein Aufmaß vor und sind keine zeichnerischen Unterlagen vorhanden, nach denen die bebaute Fläche ermittelbar ist, kann diese durch Multiplikation der Wohnfläche mit dem Faktor 1,25 berechnet werden. Handelt es sich um ein mehrgeschossiges Gebäude, ist das Ergebnis durch die Anzahl der Wohnzwecken dienenden Vollgeschosse zu teilen.
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