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R 166 ErbStR 2003
Ertragswertverfahren; Allgemeines Zu § 146 BewG

Das Bewertungsverfahren nach § 146 Abs. 2 bis 5 BewG berücksichtigt alle Bestandteile der wirtschaftlichen Einheit "bebautes Grundstück" (>  R 164 Abs. 2 ). Der Grundstückswert ergibt sich regelmäßig durch
  • die Anwendung des für alle Grundstücke geltenden Vervielfältigers von 12,5
  • auf die maßgebende Jahresmiete (>  R 170 ) bzw. übliche Miete (>  R 172 )
  • abzüglich der Wertminderung wegen Alters des Gebäudes (>  R 174 ),
  • bei Wohngrundstücken mit nicht mehr als zwei Wohnungen erhöht um einen Zuschlag von 20 v.H. (>  R 175 ).
Der so ermittelte Wert darf nicht geringer sein als der Mindestwert (>  R 176 ). Eine gesonderte Berücksichtigung von wertmindernden Umständen unterbleibt. Das gilt z.B. für Lärm-, Rauch- und Geruchsbelästigungen, Baumängel und Bauschäden sowie für die Denkmaleigenschaft eines Grundstücks. Der Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts (Verkehrswert) ist möglich (>  R 177 ). Der Grundstückswert ist auf volle 500 Euro abzurunden ( § 139 BewG ).
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