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R 40 ErbStR 2003
Ableitung des Steuerwerts eines Anteils an einer Personengesellschaft Zu § 12 ErbStG

(1)

Gehört zum Erwerb ein Anteil an einer Personengesellschaft ( § 97 Abs. 1 Nr. 5 , § 96 BewG ; R 115 ), sind nach § 12 Abs. 5 und 6 ErbStG für den Bestand und die Bewertung die Verhältnisse im Zeitpunkt der Entstehung der Steuer (Besteuerungszeitpunkt, >  §§ 9 , 11 ErbStG ) maßgebend. R 39 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(2)

Entsteht die Steuer zu einem Zeitpunkt, der nicht mit dem Schluss des Wirtschaftsjahrs übereinstimmt, auf das die Personengesellschaft einen regelmäßigen jährlichen Abschluss macht, und erstellt die Personengesellschaft keinen Zwischenabschluss, der den Grundsätzen der Bilanzkontinuität entspricht, kann aus Vereinfachungsgründen der Wert des Anteils aus einer auf den Schluss des letzten vor dem Besteuerungszeitpunkt endenden Wirtschaftsjahrs erstellten Vermögensaufstellung (> Absatz 3) abgeleitet werden. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend. Die Wertableitung ist nur für den Gesellschaftsanteil vorzunehmen, der Gegenstand des Erwerbs von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden ist.

(3)

Der Erwerber des Anteils hat nach amtlichem Vordruck eine Vermögensaufstellung als Anlage zur Erbschaftsteuer- oder Schenkungsteuererklärung abzugeben, aus der sich die für die Wertermittlung erforderlichen Angaben zum Wert des Betriebsvermögens und zur Aufteilung auf die Gesellschafter ergeben.
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