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R 32 KStR 2004
Anwendung einkommensteuerrechtlicher Vorschriften

(1)

Bei Körperschaften sind nach § 8 Abs. 1 und § 31 Abs. 1 KStG anzuwenden:

(2)

Unbeschränkt Körperschaftsteuerpflichtige, die nicht zur Führung von Büchern nach den Vorschriften des HGB verpflichtet sind, können grundsätzlich Bezieher sämtlicher Einkünfte i.S. des § 2  Abs. 1 EStG sein. Bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen sind die Vorschriften des § 9a Satz 1 Nr. 2 EStG (Werbungskosten-Pauschbetrag) und des § 20  Abs. 4 Satz 1 EStG (Sparer-Freibetrag) zu berücksichtigen. Ferner ist die Freibetragsregelung des § 17  Abs. 3 EStG zu beachten. Bei Körperschaftsteuerpflichtigen mit unterschiedlichen Einkunftsarten sind die Verlustausgleichsbeschränkungen nach § 2  Abs. 3 EStG sowie die entsprechenden Beschränkungen im Rahmen des Verlustabzugs nach § 10d EStG zu berücksichtigen.

(3)

Bei Körperschaftsteuerpflichtigen, die nach den Vorschriften des HGB zur Führung von Büchern verpflichtet sind, sind alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln ( § 8  Abs. 2 KStG ). Bei diesen Körperschaftsteuerpflichtigen kann die Freibetragsregelung des § 17  Abs. 3 EStG somit keine Anwendung finden.
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