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Abschnitt 4a.4. UStAE
Antragsverfahren

(1) Die Vergütung ist nur auf Antrag zu gewähren ( § 4a Abs. 1 Satz 1 UStG ). Bestandteil des Vergütungsantrags ist eine Anlage, in der die Ausfuhren einzeln aufzuführen sind. In der Anlage sind auch nachträgliche Minderungen von Vergütungsansprüchen anzugeben, die der Vergütungsberechtigte bereits mit früheren Anträgen geltend gemacht hat.
(2) Der Vergütungsantrag einschließlich Anlage (vgl. BMF-Schreiben vom 24. 6. 2011, BStBl I S. 697) ist bei dem Finanzamt einzureichen, in dessen Bezirk der Vergütungsberechtigte seinen Sitz hat. Der Antrag ist bis zum Ablauf des Kalenderjahrs zu stellen, das dem Kalenderjahr folgt, in dem der Gegenstand in das Drittlandsgebiet gelangt ist ( § 24 Abs. 1 Satz 1 UStDV ). Die Antragsfrist kann nicht verlängert werden (Ausschlussfrist). Bei Versäumung der Antragsfrist kann unter den Voraussetzungen des § 110 AO allenfalls Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden. Ist der ausgeführte Gegenstand zunächst im Rahmen einer zugelassenen Freihafenlagerung nach § 12a EUStBV vorübergehend in einem Freihafen gelagert worden, ist für die Antragsfrist der Zeitpunkt des Beginns der begünstigten Verwendung des Gegenstands maßgebend.
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