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Steuer-Lexikon

Rückstellungen - ungewisse Verbindlichkeiten


Für die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 HGB , § 5 EStG und R 5.7 EStR gelten insbesondere folgende allgemeine Voraussetzungen:
  • Die Verbindlichkeit kann dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sein.
  • Sie muss mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit entstehen.
  • Sie muss am Bilanzstichtag rechtlich oder faktisch entstanden oder wirtschaftlich verursacht sein.
  • Es muss eine wirtschaftliche Belastung vorliegen.
  • Es muss mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme ernsthaft gerechnet werden.
  • Die künftigen Ausgaben dürfen nicht zu einer Aktivierung führen.
  • Eine eventuelle Abweichung vom Maßgeblichkeitsgrundsatz (Übernahme der Handelsbilanzansätze in die Steuerbilanz) ist zu beachten.
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