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Steuer-Lexikon

Unterhaltsleistungen - Erhöhungbetrag


Der Höchstbetrag von 8.004 EUR gem. § 33a Absatz1 Satz 1 EStG für Unterhaltsaufwendungen erhöht sich ab 2010 um die vom Unterhaltsleistenden übernommenen Beiträge für die Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung i.S.d. § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG des Unterhaltsempfängers, es sei denn, die Beiträge sind bereits bei dem Unterhaltsleistenden als Sonderausgaben anzusetzen ( § 33a Abs. 1 Satz 2 EStG ). Unerheblich ist, ob der Unterhaltsleistende selbst die Beiträge zahlt oder ob er der unterhaltenen Person das Geld zur Zahlung der Beiträge überlässt.
Unter der Annahme, der Stpfl. ist wirtschaftlich mit den Beiträgen zur Basis-Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung belastet und die unterstützte Person ist selbst Versicherungsnehmer bzw. versicherte Person, ergeben sich folgende Anwendungsfälle für den § 33a Abs. 1 Satz 2 EStG :
Unterstützte Person
Eintragungen in Anlage
Steuerlich nicht zu berücksichtigendes Kind
Unterhalt
Unterhaltsberechtigter Dritter
Unterhalt
Eingetragener Lebenspartner
Unterhalt
Geschiedener/dauernd getrennt lebender Ehegatte (ohne Zustimmung zum Realsplitting)
Unterhalt
Student, privat versichert, studentische Versicherung (mtl. 55 EUR KV + 10 EUR PV); 28 Jahre, wohnt auswärts, keine Einkünfte. Das Kind ist Versicherungsnehmer. Die Eltern haben keinen Anspruch auf Kindergeld oder Freibeträge für Kinder.
Die Eltern übernehmen neben dem Aufwand für die Versicherung auch noch mtl. eine Geldunterstützung in Höhe von 700 EUR. Von den 700 EUR x 12 = 8.400 EUR werden höchstens 8.004 EUR berücksichtigt. Zusätzlich können gem. § 33a Abs. 1 Satz 2 EStG die übernommenen Versicherungsleistungen 780 EUR (65 EUR + 10 EUR x 12) berücksichtigt werden.
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