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Online-Ausgabe Nr. 190 vom 20.02.2008

ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)

Die E-Mail-Ausgabe ging an 20.981 Empfänger


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S


1. Aktuelles

2. Aus der Steuerverwaltung

3. Aus der Rechtsprechung

4. Neue Fachliteratur

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1. Aktuelles



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Mit dem kostenlosen Existenzgründungs-Handbuch möchte Steuerlinks Ihnen gerne behilflich sein und Ihnen einen knappen und verständlichen Überblick über alle wichtigen Belange und Fragen geben, die Sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit unbedingt berücksichtigen sollten. Eine Aktualisierung erfolgt einmal pro Quartal.

 

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Lexikon der Unternehmensführung

Das ab sofort auf Steuerlinks kostenlos abrufbare Lexikon der Unternehmensführung gliedert sich in die Bereiche Rechnungswesen, Marketing, Organisation sowie Controlling und erklärt Ihnen hierbei jeweils die wichtigsten Begriffe ausführlich und mit Beispielen. Eine Aktualisierung erfolgt einmal pro Quartal.

 

Hier gelangen Sie zum Lexikon der Unternehmensführung - Rechnungswesen

Hier gelangen Sie zum Lexikon der Unternehmensführung - Marketing

Hier gelangen Sie zum Lexikon der Unternehmensführung - Organisation

Hier gelangen Sie zum Lexikon der Unternehmensführung - Controlling

 

 

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Steuer-Lexikon

Das neue Steuer-Lexikon auf Steuerlinks erläutert Ihnen von A wie ABC der vorweggenommenen Erbfolge bis Z wie Zwangsmittelverbot viele Begriffe aus dem Steuerrecht und gibt Ihnen dabei wertvolle Praxistipps. Sofern im Steuer-Lexikon auf ein entsprechender Paragraf eines Gesetzes, Verordnung bzw. Richtlinie oder auf einen anderen Begriff verwiesen wird, steht dieser Verweis nur ein Mausklick entfernt für Sie bereit.

 

Hier gelangen Sie zum Steuer-Lexikon

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Grundlagen des Umsatzsteuerrechts

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Gesetze / Richtlinien / Verordnungen

Seit kurzem stehen auf Steuerlinks folgende Gesetze / Richtlinien / Verordnungen kostenlos zur Verfügung:

 

Gesetze

Richtlinien

Verordnungen

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Kindeseinkommen: Beiträge zu rein privaten Versicherungen nicht abziehbar

Als Eltern haben Sie für volljährige Kinder in Berufsausbildung nur dann Anspruch auf Kindergeld oder die steuerlichen Freibeträge, wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes nicht höher sind als 7 680 EUR. Spannend ist also die Frage, was alles abgezogen werden kann, um das Kindeseinkommen unter diese Grenze zu drücken.

 

Klar ist, dass neben den Werbungskosten auch die Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden dürfen. Denn dies sind Einkommensteile, die dem Kind nicht für Unterhaltszwecke zur Verfügung stehen und daher nicht in den Einkommensgrenzbetrag einbezogen werden dürfen. Den Sozialversicherungsbeiträgen gleichgestellt sind Beiträge zu einer freiwilligen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie unvermeidbare Beiträge für eine private Kranken- und Pflegeversicherung bei beihilfeberechtigte Beamtenkindern und Beamtenanwärtern, z. B. Referendaren, Lehramts- und Polizeianwärtern. In gleicher Weise sind bei Studenten Beiträge zur studentischen Krankenversicherung abziehbar.

 

Aktuell hat jetzt der Bundesfinanzhof geklärt, dass darüber hinaus vermeidbare private Versicherungsbeiträge nicht vom Einkommen abgezogen werden können, um so den maßgeblichen Einkommensgrenzbetrag zu unterschreiten (BFH-Urteil vom 26.9.2007, III R 4/07). Nicht abziehbar sind

 

 

  • Beiträge zu einer privaten Zusatz-Krankenversicherung: Diese Beiträge sind nicht unvermeidbar, wenn das Kind gesetzlich krankenversichert ist, weil dann eine ausreichende Mindestvorsorge für den Krankheitsfall besteht. Darüber hinaus gehende Beiträge beruhen auf einer freien Einkommensverwendung des Kindes.
  • Beiträge zu einer privaten Rentenversicherung, Kapitallebensversicherung: Diese Beiträge sind nicht unvermeidbar, wenn das Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Aufwendungen zur Altersvorsorge dienen nicht der aktuellen Existenzsicherung des Kindes, sondern sind besondere Sparleistungen für die Zukunft.
  • Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung: Auch diese Beiträge sind nicht unvermeidbar, weil das Halten eines Fahrzeugs nicht zum lebensnotwendigen Bedarf gehört.
  • Einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag: Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Sie wird erstattet, wenn das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Auch Kinder mit nicht lohnsteuerpflichtigen Einkünften haben Einkommen zu zahlen, wenn ihr Einkommen den Grundfreibetrag übersteigt. Insofern besteht hier keine Benachteiligung.

Tipp:

Beiträge zu einer privaten Zusatzversicherung für Zahnersatz können nach Auffassung des Finanzgerichts Düsseldorf vom Kindeseinkommen abgezogen werden, weil es sich hierbei um existenziell notwendige Aufwendungen handelt und diese von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht hinreichend abgedeckt sind (FG Düsseldorf vom 16.3.2006, EFG 2006 S. 904). Gegen diese freundliche Entscheidung aber hat die Familienkasse Revision beim BFH eingereicht (Aktenzeichen: III R 33/06).

 

Quelle: Steuerrat24

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Syndikus-Steuerberater: Kammern nehmen Bestellungen nun entgegen

Der Bundesrat hat am 15.02.2008 das "Achte Steuerberatungsänderungsgesetz" angenommen. Es tritt nun mit der Verkündung in Kraft.

 

Die Änderung des des Steuerberatungsgesetzes sieht unter anderem die Einführung von sogenannten Syndikus-Steuerberatern vor, die neben ihrer Angestelltentätigkeit in Unternehmen nunmehr auch als selbständiger Steuerberater in eigener Praxis tätig sein können.

 

Hierzu stellen die zuständigen Steuerberaterkammern teilweise bereits aktualisierte Vordrucke für die Bestellung/Wiederbestellung bereit (z.B. bei der Steuerberaterkammer Düsseldorf im Bereich Bestellungsverfahren). Dem Antrag ist u.a. eine Arbeitgeberbescheinigung und eine Kopie des Anstellungsvertrages beizufügen. Ein Muster für diese Arbeitgeberbescheinigung finden Sie z.B. ebenfalls bei der Steuerberaterkammer Düsseldorf im Bereich Bestellungsverfahren. Die Steuerberaterkammer Südbaden stellt ein Merkblatt "Syndikus-Steuerberater" zur Verfügung.

 

Nachfolgend finden Sie die Internetadressen aller Steuerberaterkammern:

 




2. Aus der Steuerverwaltung



Steuerliche Förderung der privaten Altersvorsorge und betrieblichen Altersversorgung

Das BMF-Schreibens vom 17. November 2004, BStBl I S. 1065 wird aktualisiert.

 

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3. Aus der Rechtsprechung



Geldwerte Vorteile aus Aktienoptionen auch nach Neufassung des § 34 EStG tarifbegünstigt

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. Dezember 2007 VI R 62/05 )


Aufteilung von Steuerrückständen nach Änderungsveranlagung - hinreichende Begründung eines Wiedereinsetzungsantrags

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Dezember 2007 VI R 75/04 )


Nachweis der Voraussetzungen für die Befreiung als innergemeinschaftliche Lieferung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 06. Dezember 2007 V R 59/03 )


Voraussetzungen für die Annahme einer tauschähnlichen Leistung - Personalbeistellung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 06. Dezember 2007 V R 42/06 )


Kapitalvermögen - Steuerpflicht von Zinsen gemäß § 44 SGB I

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. November 2007 VIII R 36/05 )


Steuerbefreiung der Umsätze eines Sozialarbeiters, der im Auftrag eines gemeinnützigen, umsatzsteuerbefreiten Vereins in der ambulanten Kinderhilfe, Jugendhilfe und Familienhilfe tätig ist

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. November 2007 V R 2/06 )


Vermietung eines PKW an den Arbeitgeber

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. Oktober 2007 V R 77/05 )


Tabaksteuerschuldnerschaft für ohne Wissen des Fahrzeugführers versteckte Waren

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 10. Oktober 2007 VII R 49/06 )


Konkurrentenklage - Steuerpflicht von Notfalleinsätzen und Krankentransporten - Rückgriff auf die im Sozialgesetzbuch enthaltenen Begriffsbestimmungen - Wohlfahrtverbände als Wettbewerber

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. September 2007 I R 30/06 )


Veräußerung von Indexzertifikaten mit Garantiezusage

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 04. Dezember 2007 VIII R 53/05 )


Umfang des Vorsteuerabzugs bei Erwerb und erheblichem Umbau eines Gebäudes, das anschließend vom Erwerber für steuerpflichtige und steuerfreie Verwendungsumsätze vorgesehen ist

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. November 2007 V R 43/06 )


Baulandverkäufe als landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte bei Erschließung und Vermarktung des Baulands durch Dritten auf dessen Initiative und auf dessen Risiko

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. November 2007 IV R 35/06 )


Zur Abgrenzung zwischen Landwirtschaft und Gewerbebetrieb bei der Ausbringung von Klärschlamm

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. November 2007 IV R 24/05 )


Gewerbesteuerrechtlicher Verlustvortrag - Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. November 2007 IV B 171/06 )


Freigebige Zuwendung bei verdeckter Gewinnausschüttung an nahestehende Personen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 07. November 2007 II R 28/06 )


Teilverzicht auf nachehelichen Unterhalt gegen Geldzuwendung bei Beginn der Ehe

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Oktober 2007 II R 53/05 )


Keine Verzinsung der Erstattung von Abzugsteuern nach § 50a Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 EStG 1997 - Zum Verhältnis von Gemeinschaftsrecht und nationalem Recht

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. September 2007 I R 15/05 )


Steuerpflicht von Zinsen aus Lebensversicherungen - Steuerschädliche Darlehensverwendung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 12. September 2007 VIII R 12/07 )


Steuerhinterziehung durch Beamtin der Bundesfinanzverwaltung: Mitteilung der im Steuerstrafverfahren gewonnenen Erkenntnisse durch die Strafverfolgungsbehörde an den Dienstvorgesetzten zur Sicherstellung dienstrechtlicher Maßnahmen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 15. Januar 2008 VII B 149/07 )


Steuerfreiheit für die Vermittlung von Gesellschaftsanteilen nach § 4 Nr. 8 Buchst. f UStG 1993

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 20. Dezember 2007 V R 62/06 )


Ablösung eines vorbehaltenen Nießbrauchs nach einer Grundstücksschenkung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 II R 34/06 )


Schenkweise Abtretung von Darlehensteilforderungen eines beherrschenden GmbH-Gesellschafters an seine minderjährigen Kinder - Voraussetzungen für die Anerkennung eines Darlehensvertrags

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 VIII R 13/05 )


Ort der Lieferung bei einem Kauf auf Probe

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 06. Dezember 2007 V R 24/05 )


Organisatorische Eingliederung als Voraussetzung für eine umsatzsteuerrechtliche Organschaft

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 05. Dezember 2007 V R 26/06 )


Geschäftsveräußerung bei Übertragung eines Miteigentumsanteils an einem teils vermieteten bzw. teils eigenunternehmerisch genutzten Grundstück an den Sohn - Gegenstand der Geschäftsveräußerung - keine Vorsteuerberichtigung aufgrund der Einräumung eines Miteigentumsanteils

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. November 2007 V R 5/06 )

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4. Neue Fachliteratur



Gewinnthesaurierung bei Personengesellschaften

Das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 bringt mit Wirkung ab dem 1. Januar 2008 eine grundlegende Reform der Unternehmensbesteuerung. Als Kernstück zur Förderung der mittelständischen, vorwiegend in Personenunternehmen tätigen Wirtschaft wird in einem neuen § 34a EStG die Möglichkeit eröffnet, den nicht entnommenen Gewinn ebenfalls der abgesenkten Thesaurierungsbelastung der Kapitalgesellschaften unterwerfen zu können. Die Einzelregelungen der Neuregelung sind äußerst komplex. Der vordergründig niedrigen Thesaurierungsbelastung von rund 30% ist auch das Risiko gegenüber zu stellen, dass im Rahmen einer späteren Entnahme Nachbesteuerungswirkungen entstehen, die zu Gesamtsteuerbelastungen führen könnten, die über dem Einkommensteuerspitzensteuersatz von 45% liegen. Es ist daher eine langfristige, strategische Steuerplanung erforderlich.

 

Das vorliegende Buch erläutert nicht nur die Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen des § 34a EStG, sondern greift auch konzeptionelle Überlegungen wie den Rechtsformvergleich, das Entnahmeverhalten sowie z.B. Gestaltungsfragen bei Tätigkeitsvergütungen, Nutzung ausländischer Gewinne, Finanzierung von Steuerentnahmen etc. auf.

 

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