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Seminar: Umsetzung der Unternehmensteuerreform bei Kapitalgesellschaften

Die Unternehmensteuerreform 2008 erfordert die Überprüfung wesentlicher vertraglicher Gestaltungen, insbesondere zur Ausschüttungspolitik, zu den internen Leistungsbeziehungen zu den Gesellschaftern sowie zu den Leistungsbeziehungen innerhalb einer Organschaft. Im 2-tägigen Seminar „Steuerrecht in der Praxis: Kapitalgesellschaften 2008“ werden Ihnen alle wesentlichen Neuerungen im Steuerrecht der GmbH und ihrer Gesellschafter sowie Hinweise zur neuen Rechtsprechung und zu aktuell anzuwendenden Verwaltungserlassen vorgestellt. Mehr Informationen




1. Aktuelles



Steuererklärung 2007: Am 31. Mai ist der Abgabetermin … oder doch nicht?

"Am 30. Mai ist der Weltuntergang…" Nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, wenn Sie Ihre Steuererklärung abgeben müssen. Exakt der 31. Mai ist der Termin, bis zu dem Sie Ihre Einkommensteuererklärung 2007 abgegeben haben sollen, wenn

 

  • Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, d.h. wenn ein bestimmter Grund für eine Pflichtveranlagung gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 7 EStG vorliegt, und
  • Sie Ihre Steuererklärung selber erstellen. Falls ein Steuerberater mit der Erstellung beauftragt wird, verlängert sich die Frist automatisch bis zum 31. Dezember.

 

Da der 31. Mai in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, verschiebt sich die Abgabefrist auf den nachfolgenden Werktag, also auf Montag, den 2. Juni 2008.

 

TIPP:

Wenn Sie den 31. Mai bzw. den 2. Juni nicht einhalten können, schreiben Sie formlos an das Finanzamt und bitten um Fristverlängerung. Erläutern Sie kurz Ihre Gründe, weshalb Ihnen die Abgabe bis zu diesem Termin nicht möglich, z. B. Arbeitsüberlastung, fehlende Unterlagen, Krankheit, beruflicher Auslandsaufenthalt, Sterbefall in der Familie usw. Das Finanzamt wird im Allgemeinen einer Fristverlängerung bis zum 30. September zustimmen.

 

Wer ohne Mahnung um diese Fristen herumkommt, kann eine Steuererklärung immer noch bis zu 7 Jahre nach dem Steuerjahr einreichen. Diese Frist ergibt sich aus der Festsetzungsfrist von 4 Jahren (§ 169 AO), die spätestens erst nach dem 3. Jahr nach dem betreffenden Steuerjahr beginnt (§ 170 Abs. 2 Nr. 1 AO).

 

Liegt bei Ihnen kein Grund für eine Pflichtveranlagung vor, kann es sich lohnen, eine Steuererklärung freiwillig abzugeben (sog. Antragsveranlagung gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG). In diesem Fall können Sie sich mit der Steuererklärung 2007 zwar bis zum 31.12.2011 Zeit lassen, aber so lange sollten Sie keinesfalls warten. Denn es ist Ihr im letzten Jahr sauer verdientes Geld, von dem Sie sich jetzt einen Batzen zurückholen können.

 

 

Ausführliche Informationen bietet Ihnen der Steuerrat24-Ratgeber

Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

Wann Sie freiwillig eine Steuererklärung abgeben sollten

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Noch keine passende Software für Ihre Steuererklärung 2007 gefunden?

Für folgende Steuerprogramme (jeweils in einer Download-Version) schenkt Ihnen Steuerlinks einen Rabatt-Gutschein in Höhe von EUR 5,00:

 

  • Steuer-Spar-Erklärung 2008
  • Taxman SE 2008
  • QuickSteuer SE 2008
  • WISO Sparbuch 2007 + 2008
  • WISO Sparbuch 2008
  • tax Standard 2008
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Der bis zum 31.05.2008 gültige Code wird einfach beim Downloadprozess bei Softwareload in das Gutschein-Feld eingegeben.

 

 

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Elektronische Rechnungen im Lichte der Umsatzsteuer

Der Stollfuss-Verlag bietet auf seinen Internet-Seiten einen Artikel zum Thema "Elektronische Rechnungen" als Leseprobe zum Download (PDF - 9 Seiten - 79 KB) an.

 

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Problemfelder der verdeckten Gewinnausschüttung - Zinsschranke

Weitere Leseprobe zum Thema "Verdeckte Gewinnausschüttungen" als Download (PDF - 30 Seiten - 927 KB).

 

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Bedeutung des Steuerrechts bei Gründungsvorhaben

Weitere Leseprobe zum Thema "Existenzgründung" als Download (PDF - 64 Seiten - 706 KB).

 

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Schnelles Finanzamt: Kürzere Bearbeitungszeiten für Steuererklärungen

Schneller als im Jahr 2007 haben die Steuerzahler im Land Brandenburg im Durchschnitt ihre Steuerbescheide bisher noch nie erhalten. Dies teilte Finanzminister Rainer Speer am 16.05.2008 in Potsdam mit. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit zwischen Eingang der Steuererklärung und Erlass des Steuerbescheids reduzierte sich bei Arbeitnehmerfällen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2006 deutlich um 8 Tage von 54 auf 46 Tage. Auch die sonstigen Steuerpflichtigen - z.B. Gewerbetreibende und Freiberufler - erhielten ihre Bescheide schneller als im Vorjahr. Hier reduzierte sich die durchschnittliche Bearbeitungszeit sogar um 9 Tage von 66 auf 57 Tage. Noch schneller geht es nur mit der elektronischen Steuererklärung. Diese werden von den Finanzämtern vorrangig bearbeitet. Hier liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit bei 30 Tagen. „Mit schnelleren Bearbeitungszeiten zeigen sich die brandenburgischen Finanzämter als leistungsfähige und bürgerfreundliche Verwaltung. Die Richtung stimmt", sagte der Finanzminister. Aktuell arbeite die Finanzverwaltung intensiv daran, die teilweise sehr unterschiedlichen Bearbeitungszeiten der einzelnen Finanzämter anzugleichen. [Quelle: Ministerium der Finanzen Brandenburg 16.05.2008)

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Was bringt das Jahressteuergesetz 2009? Antworten auf die wichtigsten Fragen

Das Jahressteuergesetz 2009 umfasst eine Vielzahl von Verbesserungen in verschiedenen Bereichen des Steuerrechts. Die Maßnahmen betreffen ganz unterschiedliche Bereiche – das Spektrum reicht von Gesundheitsförderung, über die Bekämpfung von Steuerstraftaten oder extremistischen Vereinen bis hin zur Eigenheimzulage und Maßnahmen zur Vereinfachung des Steuerrechts. Ende April wurde das Jahresteuergesetz als Referentenentwurf vorgestellt, am 4. Juni wird der Gesetzesvorschlag im Kabinett behandelt.

 

Wichtige Punkte des Gesetzes im Überblick:

 

  • Neue Altersgrenze für Kinder bei der Eigenheimzulage: Die Kinderzulage wird weiterhin für Kinder bis zum 27. Lebensjahr gewährt. Die Absenkung der Altersgrenze für Kinder vom 27. auf das 25. Lebensjahr, wie sie das Steueränderungsgesetz 2007 vorsah, bleibt unberücksichtigt.
  • Neue Besteuerung von Ehegatten: Ab dem Jahr 2010 soll für Doppelverdiener-Ehepaare ein so genanntes "optionales Faktorverfahren" eingeführt werden. Konkret sollen Ehepaare nicht nur die Kombination der Steuerklassen III und V wählen können, sondern gemeinsam nach Steuerklasse IV besteuert werden. Durch das neue Verfahren soll der Splitting-Vorteil durch die gemeinsame Besteuerung auf beide verteilt werden.
  • Steuerfreiheit für betriebliche Gesundheitsförderung: Um Arbeitgeber zu ermuntern, künftig noch mehr betriebsinterne Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter durchzuführen, sollen diese von der Besteuerung befreit werden.
  • Unternehmen können Buchführung ins Ausland verlegen: Immer mehr Unternehmen sind weltweit tätig. Häufig wäre es da von Vorteil, Buchführungsaufgaben ins Ausland zu verlagern. Dies ist bisher rein rechtlich gesehen nicht möglich. Um Bürokratiekosten zu senken, soll diese Beschränkung aufgehoben und zumindest die Verlagerung der EDV-gestützten Buchführung erlaubt werden.

 

Steuerbetrug soll besser bekämpft werden können, extremistischen Organisationen sollen finanzielle Vorteile durch Steuerprivilegien genommen werden. Das Jahresteuergesetz sieht hierzu unter anderem vor:

 

  • Steuerstraftaten verjähren weniger schnell: Bisher verjährte eine Steuerstraftat bereits nach fünf Jahren. Nun soll dies erst nach zehn Jahren der Fall sein – angesichts der jüngsten Fälle von Steuerhinterziehung eine sinnvolle Maßnahme, um Steuerbetrug einzudämmen.
  • Ausschluss extremistischer Vereine von der Gemeinnützigkeit: Vereine sollen nur dann als gemeinnützig gelten, wenn sie kein extremistisches Gedankengut fördern. Damit verlieren verfassungsfeindliche Vereine ihre Steuervorteile, sind zum Beispiel nicht mehr von der Gewerbsteuer befreit und müssen künftig den vollen Mehrwertsteuersatz zahlen.
  • Besteuerung von ausländischen Familienstiftungen: Für ausländische Familienstiftungen galt nach § 15 des Außensteuergesetzes schon immer, dass die Erträge der Stiftung den im Inland ansässigen Stiftern oder Begünstigten zuzurechnen sind, d.h. sie erhöhen die Einkünfte der Stifter oder Begünstigten. Dies gilt unabhängig davon, ob die Stiftung tatsächlich Zuwendungen an den Stifter oder die Begünstigten leistet. Daran soll sich im Grundsatz nichts ändern. Die im Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2009 vorgesehene Änderung des § 15 des Außensteuergesetzes sieht vor, dass die Zurechnung der Erträge der ausländischen Stiftung entfällt, wenn die Stiftung Sitz oder Geschäftsleitung in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums hat und nachgewiesen wird, dass es sich um eine echte Stiftung handelt und nicht um eine Scheinstiftung. Das soll jedoch nicht gelten, wenn mit dem Staat, in dem sich Sitz oder Geschäftsleitung der Stiftung befindet, kein Auskunftsaustausch für Besteuerungszwecke möglich ist. Die Gesetzesänderung ist aufgrund der Rechtsprechung des EuGH notwendig geworden. Die Besteuerung der Zuwendungen der Stiftung bleibt unberührt.

 

Das deutsche Steuerrecht muss des Weiteren an Recht und Rechtsprechung der Europäischen Union angepasst werden. Unter anderem sollen folgende Punkte neu geregelt werden:

 

  • Keine Umsatzsteuer für Heilbehandlungen: Ambulante und stationäre Heilbehandlungen werden von der Zahlung der Umsatzsteuer befreit.
  • Schulgeld nicht nur bei deutschen Schulen absetzbar: Künftig soll Schulgeld, das bei Privatschulen, die sich im europäischen Ausland (und im europäischen Wirtschaftsraum) befinden, anfällt, auch als Sonderausgabe von der Steuer absetzbar sein. Dies soll dann nicht mehr auf dreißig Prozent des Schulgeldes gelten, sondern auf einen steuerlich wirksamen Höchstbetrag von 3.000 Euro beschränkt werden. Dieser Betrag soll jährlich um 1.000 Euro verringert werden. Eltern, die ihre Kinder auf eine Privatschule schicken, können das Schulgeld ab 2011 demnach nicht mehr von der Einkommensteuer absetzen.

 

Eine komplette Übersicht über alle Inhalte des Jahressteuergesetzes 2009 entnehmen Sie bitte dem Referentenentwurf (siehe Steuerlinks-Newsletter Nr. 195 vom 05.05.2008).

 

Quelle: BMF, 14.05.2008

 

zum Thema:

In einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2009 vom 16.05.2008 an das Bundesministerium der Finanzen äußert sich das IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer e.V.) kritisch, weil die angestrebten Ziele (Berücksichtigen der EuGH- und BFG-Rechtsprechung sowie Steuerrechtsvereinfachung) mit diesen Vorschlägen nicht erreicht werden. Das IDW vermisst auch Nachbesserungen bei der Zinsschranke (§§ 4h EStG und 8a KStG).

 

Stellungnahme (PDF - 10 Seiten - 106 KB)

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2. Aus der Steuerverwaltung



Bewertung von Pensionsrückstellungen nach § 6a EStG

Anhebung der Altersgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung durch das V-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20. April 2007 (BGBl. I S. 554)

 

Durch das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz) vom 20. April 2007 (BGBl I S. 554) werden die Altersgren-zen in der gesetzlichen Rentenversicherung in Abhängigkeit vom Geburtsjahrgang der Versicherten stufenweise heraufgesetzt. Diese Neuregelung wirkt sich auf die Festlegung des Pensionsalters nach R 6a Abs. 11 EStR 2005 aus.

 

Einzelheiten regelt das BMF-Schreiben vom 5. Mai 2008 -IV B 2 - S 2176/07/0009 -

 

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Berücksichtigung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung bei der bilanziellen Bewertung von Pensionsverpflichtungen

Das sog. Näherungsverfahren zur Berücksichtigung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen und bei der Ermittlung der als Betriebsausgaben abzugsfähigen Zuwendungen an Unterstützungskassen wurde zuletzt im BMF-Schreiben vom 15. März 2007 (BStBl I S. 290) dargestellt. Weiter aktuelle Einzelheiten hierzu regelt nun das BMF-Schreiben vom 5. Mai 2008 - IV B 2 - S 2176/07/0003 -

 

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Schuldzinsen bei Mitunternehmerschaften (§ 4 Abs. 4a EStG)

Mit Urteil vom 29. März 2007 hat der BFH entschieden, dass bei Mitunternehmerschaften die Überentnahmen als Bemessungsgrundlage für die nach § 4 Abs. 4a EStG nicht abziehbaren Schuldzinsen gesellschafterbezogen zu ermitteln sind.

 

Einzelheiten regelt nun BMF-Schreiben vom 7. Mai 2008 - IV B 2 - S 2144/07/0001.

 

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Gewährung von Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz 2007

Zweifelsfragen zur Anwendung des Investitionszulagengesetzes 2007 regelt nun ein aktuelles BMF-Schreiben vom 08.05.2008 - IV C 3 - InvZ 1015/07/0001

 

 

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Vorläufige Festsetzung des Solidaritätszuschlags

Die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit Beschluss vom

11. Februar 2008 - 2 BvR 1708/06 – die gegen den BFH-Beschluss vom 28. Juni 2006

– VII B 324/05 – (BStBl II S. 692) gerichtete Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Der BFH hatte es in der mit der Verfassungsbeschwerde angegriffenen Entscheidung abgelehnt, die Revision wegen der Frage zuzulassen, ob im Veranlagungszeitraum 2002 die Erhebung des Solidaritätszuschlags verfassungsgemäß war.

 

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt daher Folgendes:

 

Die Anweisung, Festsetzungen des Solidaritätszuschlags vorläufig vorzunehmen (Anlage zum BMF-Schreiben vom 27. Juni 2005, BStBl I S. 794, zuletzt neu gefasst durch BMF-Schreiben vom 14. April 2008, BStBl I S. 536), wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Wegen der Frage der Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlaggesetzes 1995 kommt ein Ruhenlassen außergerichtlicher Rechtsbehelfsverfahren nicht mehr in Betracht.

 

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Vereinbarkeit des § 15 AStG mit EU-Recht - Anwendung des § 15 AStG bis zu einer gesetzlichen Neuregelung

Die EU-Kommission hat die Bundesregierung gemäß Artikel 226 Abs. 1 EG-Vertrags aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den durch § 15 AStG verursachten Verstoß gegen Verpflichtungen aus Artikel 56 und 18 EG-Vertrag und, soweit Island und Norwegen betroffen sind, aus Artikel 40 EWR-Vertrag zu beseitigen. Die Bundesregierung beabsichtigt, im Hinblick auf die von der Kommission getroffenen Beanstandungen den gesetzgebenden Körperschaften eine Änderung des § 15 AStG vorzuschlagen.

 

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Belgisches Beschaffungsverfahren für Lieferungen und sonstige Leistungen bis zu einem Wert von 1 500 Euro (NATO)

Mit dem BMF-Schreiben vom 20. Mai 2008 - IV B 9 - S 7492/08/10002 - wird die Einführung eines belgischen Beschaffungsverfahren für Lieferungen und sonstige Leistungen bis zu einem Wert von 1 500 Euro bekannt gegeben

 

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3. Aus der Rechtsprechung



Lieferung alkoholischer Flüssigkeiten - Besteuerung nach § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG 1999 - Gemeinschaftsrechtliche Bindung bei der Abgrenzung zwischen Regelsteuersatz und ermäßigtem Steuersatz

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 12. März 2008 XI R 65/06 )


Keine nachträglichen Anschaffungskosten bei Bürgschaftsübernahme für mittelbare Beteiligung - verdeckte Einlage in eine Kapitalgesellschaft in Form einer Bürgschaft

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 04. März 2008 IX R 78/06 )


Nichtgeltendmachen eines Aufwendungsersatzanspruchs in der Krise als darlehensähnliche Kreditierung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 04. März 2008 IX R 80/06 )


Kein Kindergeld nach dem SozSichAbk YUG für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 21. Februar 2008 III R 79/03 )


Hippotherapie als von der Umsatzsteuer befreite Heilbehandlung nach § 4 Nr. 14 UStG

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 30. Januar 2008 XI R 53/06 )


Sperrbetrag im Anrechnungsverfahren - Körperschaftsteueranrechnung in sog. Inbound-Fällen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. Januar 2008 I R 21/06 )


Vorrang abkommensrechtlicher Missbrauchsvermeidungsvorschriften bei der Erstattung von Kapitalertragsteuern nach dem DBA-Schweiz 1971/1992

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 I R 21/07 )


Option, Verfall einer Option, privates Veräußerungsgeschäft, vergebliche Werbungskosten

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 IX R 11/06 )


Steuerverhaftungsquote derivativ einbringungsgeborener Anteile - Kein Wahlrecht des Inhabers

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. November 2007 I R 34/07 )


Verdeckte Gewinnausschüttung bei vertragswidriger privater PKW-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Oktober 2008 I R 61/06 )


Lotteriesteuerpflicht einer an eine genehmigte Lotterie angehängten Lotterie

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 02. April 2008 II R 4/06 )


Verjährung von Lohnsteueransprüchen und Haftungsansprüchen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 06. März 2008 VI R 5/05 )


Zusage einer sofort unverfallbaren Altersrente: Kapitalabfindungsrecht des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH bei Fortführung des Dienstverhältnisses

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 05. März 2008 I R 12/07 )


Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft als Gewerbeertrag - Notwendiges Sonderbetriebsvermögen und Abkommensrecht - Zuordnung einer Beteiligung - Bindung der Finanzverwaltung an das Ergebnis einer Betriebsprüfung - "Tatsächliche Verständigung" - Aufrechterhaltung der Revision als Anschlussrevision

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Februar 2008 I R 63/04 )


Ermittlung der kapitalertragsteuerpflichtigen Einkünfte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bei steuerrechtlichem Verlustvortrag des Betriebes gewerblicher Art

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. Januar 2008 I R 18/07 )

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4. Neue Fachliteratur



Handbuch zur Einkommensteuerveranlagung 2007

Das ESt-Handbuch enthält neben der geschlossenen Wiedergabe des EStG im Hauptteil die einzelnen EStG-Vorschriften in Verbindung mit den zugehörigen Bestimmungen der EStDV, den EStR/EStH und den einschlägigen Verwaltungsanweisungen. Im Anhang sind als relevante Nebengesetze mit Verwaltungsanordnungen wiedergegeben: EigZulG, Wohnflächenverordnung, Betriebskostenverordnung, InvZulG 2005 und 2007 nebst Ausführungsschreiben und SolZG.

 

Zur Ausgabe 2007:

Das ESt-Handbuch ist konsequent auf den Veranlagungszeitraum 2007 abgestellt. Darüber hinaus berücksichtigt es alle Gesetzesänderungen zum 1.1.2008 sowie die Einkommensteuerrichtlinien 2005 mit den umfangreich geänderten Einkommensteuerhinweisen 2007. Im Anhang sind als relevante Nebengesetze mit Verwaltungsanordnungen wiedergegeben: EigZulG, Wohnflächenverordnung, Betriebskostenverordnung, InvZulG 2005 und 2007 nebst Ausführungsschreiben und SolZG. Ebenfalls aufgenommen wurde die Grund- und Splittingtabelle.

 

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Handbuch der Steuerveranlagungen 2007: ESt, KSt, GewSt, USt

Jeder der Einzelbände des Handbuchs zur Steuerveranlagung 2007 ist konsequent abgestellt auf den Veranlagungs-/ Erhebungszeitraum 2007. Zusätzlich sind auch alle Gesetzesänderungen ab 1.1.2008 bereits enthalten:

- mit konsequenter Zuordnung der Richtlinien zur jeweiligen Gesetzesvorschrift;

- mit Abdruck der aktuellen Verwaltungsanweisungen bei der jeweiligen Gesetzesvorschrift;

- vorweg komplette Wiedergabe des jeweiligen Steuergesetzes;

- Abdruck der einschlägigen Nebengesetze mit den dazugehörigen Verwaltungsanweisungen im Anhang;

- mit der aktuellen und relevanten Rechtsprechung

- ESt-Band mit Grund- und Splittingtabelle.

Zur Ausgabe 2007:

Der ESt-Teil ist konsequent auf den Veranlagungszeitraum 2007 abgestellt. Darüber hinaus berücksichtigt es alle Gesetzesänderungen zum 1.1.2008 sowie die Einkommensteuerrichtlinien mit den umfangreich geänderten Einkommensteuerhinweisen 2007.

 

Im Anhang sind als relevante Nebengesetze mit Verwaltungsanordnungen wiedergegeben: EigZulG, Wohnflächenverordnung, Betriebskostenverordnung, InvZulG 2005 nebst Ausführungsschreiben und InvZulG 2007 sowie SolZG.

 

Der KSt-Teil berücksichtigt in der geschlossenen Wiedergabe alle Gesetzesänderungen zum 1.1.2008 und stellt in seinem Hauptteil konsequent auf den Veranlagungszeitraum 2007 ab. Eingearbeitet sind die KStR 2004 mit den aktuellen KStH 2006. Zahlreiche neue Verwaltungserlasse und aktuelle Rechtsprechung zur KSt in Hauptteil und Anhang runden das Werk ab.

 

Der USt-Teil enthält neben der geschlossenen Wiedergabe des UStG im ganz auf die Veranlagung 2007 bezogenen Hauptteil die einzelnen USt-Vorschriften in Verbindung mit den zuständigen Bestimmungen der UStDV, UStR und den einschlägigen Verwaltungsanweisungen. Im Anhang sind USt-ZuständigkeitsV und die USt-ErstattungsV wiedergegeben. Alle Änderungen in UStG und UStDV sind eingearbeitet, die Verwaltungsanweisungen und die Rechtsprechung von EuGH und BFH sind auf dem neuesten Stand.

Der GewSt-Teil bietet zur schnellen Übersicht als geschlossene Wiedergabe das GewStG mit allen aktuellen Änderungen. Im ganz auf den Veranlagungs-/Erhebungszeitraum 2007 abgestellten Hauptteil sind enthalten: die einzelnen GewStG-Vorschriften in Verbindung mit den zugehörigen Einzelbestimmungen der GewStDV, mit den Einzelanweisungen der GewStR und mit weiteren Verwaltungsanweisungen. Allen Bestimmungen ist die einschlägige und weiterführende Rechtsprechung jeweils genau zugeordnet.

Im Anhang sind wiedergegeben: Rechtsbehelfe bei der Gewerbesteuer (zweifacher Rechtsweg), Tabelle der Steuermessbeträge nach dem Gewerbeertrag, Gewerbesteuerhebesätze bundesweit in Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern.en Ausbildungszeit. In der 7. Auflage wurden alle relevanten Änderungen zum 1 .1 .2008 eingearbeitet.

 

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