STEUERLINKS - NEWSLETTER

Online-Ausgabe Nr. 227 vom 05.09.2009

ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)

Die E-Mail-Ausgabe ging an 28.756 Empfänger


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S


1. Aktuelles

2. Aus der Steuerverwaltung

3. Aus der Rechtsprechung

4. Neue Fachliteratur

Anzeige:

Seminar: Bilanzsteuerrecht 2009/2010

Die steuerlichen Regeln zur Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich (Bilanzierung) sind komplex und unterliegen einem ständigen Wandel. An nur einem Seminartag werden die Regeln systematisch und praxisorientiert mit Fallbeispielen verdeutlicht und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen auf die einzelnen Jahresabschlussposten angewandt. So sind Sie auch bei Betriebsprüfungen rechtlich auf der sicheren Seite.

 

Mehr Informationen:

 


1. Aktuelles



Immer mehr Reiche mit materiellen Sorgen

In Deutschland ist nur eine sehr kleine Gruppe von etwa einem Prozent der Bevölkerung „sorgenfrei reich“. Diese Menschen verdienen dauerhaft mindestens das Doppelte des nationalen Durchschnitteinkommens, sie haben ein sechs- bis siebenfach höheres Vermögen und sagen selbst, frei von wirtschaftlichen Sorgen zu sein. Die „sorgenfreien Reichen“ sind zumeist ältere Paare, die ohne Kinder im westdeutschen Eigenheim leben – von den Erwerbstätigen unter ihnen arbeiten 53 Prozent als Beamte oder im öffentlichen Dienst. Das ist das Ergebnis einer neuen DIW-Studie zum Reichtum in Deutschland. „Insgesamt nimmt der gesellschaftliche Stress in Deutschland zu“, sagte der Autor der DIW-Studie, Olaf Groh-Samberg. „Obwohl es mehr Reiche als vor zehn Jahren gibt, sind immer weniger Personen frei von Sorgen um ihre finanzielle Lage.“

 

In Deutschland gilt als reich, wer mehr als das Doppelte des mittleren Nettoeinkommens verdient – 2008 lag dies bei 2600 Euro. Demnach sind rund sieben Prozent der Bevölkerung reich. Vor zehn Jahren waren dies erst fünf Prozent. „Diese Reichtumsschwelle ist aber willkürlich gewählt. Das Einkommen kann zeitweise schwanken und die tatsächliche finanzielle Lage deutlich anders aussehen als das verfügbare Einkommen“, so Olaf Groh-Samberg. In seiner Studie hat der Sozialforscher daher den Reichtum mit den Sorgen über die persönliche wirtschaftliche Lage verknüpft. „Wahrer Reichtum ist mehr als die Summe von Einkommen und Vermögen: Wer wirklich reich ist, sollte auch frei von materiellen Sorgen sein.“ In seiner Studie gilt sein Augenmerk somit den Reichen, die dauerhaft viel verdienen und keinen Stress bei dem Gedanken verspüren, sich und ihre Familie durch die eigene Arbeit am Leben erhalten zu müssen – eben den sorgenfrei Reichen.

 

Dauerhaft sorgenfrei und dauerhaft einkommensreich: eine sehr kleine Gruppe

 

Die Studie basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) – einer seit 25 Jahren laufenden Widerholungsbefragung von mehr als 20.000 Menschen. Danach macht die Gruppe der dauerhaft sorgenfreien und einkommensreichen Personen in Deutschland einen kleinen Anteil von etwa einem Prozent aus. „Obwohl die Zahl der Reichen in Deutschland in den letzten zehn Jahren gestiegen ist, hat der Anteil der Personen, die dauerhaft frei von materiellen Sorgen leben, abgenommen“, so der Sozialwissenschaftler. „Der sorgenfreie Reichtum bewegt sich offenbar jenseits der turbulenten Welt unmittelbarer Markteinflüsse und stellt ein sehr seltenes und konjunkturunabhängiges Phänomen dar.“

 

Das „Schickedanz-Syndrom“: Immer mehr Reiche mit materiellen Sorgen

 

Der Anteil der Sorgenfreien, die unter der Reichtumsschwelle liegen, geht dagegen deutlich zurück. Selbst Personen, die dauerhaft über der Schwelle liegen, äußern zunehmend materielle Sorgen. „Die Ergebnisse spiegeln die steigende Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt und in jüngerer Zeit auch auf dem Kapitalmarkt sowie gegenüber der sozialstaatlichen Absicherung wider“, sagte Groh-Samberg. Hinter der Zunahme des Reichtums in Deutschland verbirgt damit eine Zunahme von Reichen, die sich dennoch materielle Sorgen machen. „Die Sorgen der Reichen erzeugen jedoch keinen sozialpolitischen Handlungsbedarf“, so der Soziologe.

 

Sorgenlos Reiche: Vermögende ältere Paare aus Westdeutschland

 

Wer lebt im „sorgenlosen Reichtum“? Nach der DIW-Studie sind dies vor allem ältere Personen aus den alten Bundesländern. Meist wohnen sie zu zweit ohne Kinder im Eigenheim, sind hoch gebildet und häufig noch berufstätig. „Dass es sich bei den sorglos Reichen tatsächlich um eine ökonomische Elite handelt, sieht man auch anhand der Analyse des Vermögensbesitzes“, so der Autor der Studie. Nach Angaben des SOEP aus dem Jahr 2002 verfügen die Hochgebildeten der sorgenfrei Reichen über die mit Abstand größten Vermögensreserven. Der Median lag in dieser Gruppe bei fast 400.000 Euro. Selbst unter den 10 Prozent mit den geringsten Vermögen innerhalb dieser Gruppe besitzt der Reichste noch fast 100.000 Euro – deutlich mehr als der gesamtdeutsche Mittelwert von 60.000 Euro.

 

Vor allem höhere Beamte sind materiell gut gestellt

 

Von den aktuell Berufstätigen der „sorgenlos Reichen“ sind 53 Prozent beamtet oder sie arbeiten im öffentlichen Dienst – meist in leitenden, hoch qualifizierten Berufen. „Es handelt sich also um eine sozio-ökonomisch hoch privilegierte Gruppe, die sich von den besorgten Reichen vor allem durch ihre bevorzugte berufliche Stellung unterscheidet“, sagte Olaf Groh-Samberg. Zwar würden auch die besorgten Reichen über eine hohe Bildung und großes Eigentum verfügen, unter ihnen seien jedoch nur 6 Prozent Beamte, 26 Prozent im öffentlichen Dienst beschäftigt und es gebe deutlich mehr Selbständige sowie Personen in mittleren Angestelltenberufen. „Dass bei Personen, die nicht beamtet sind, auch unter den Reichen die finanziellen Sorgen zunehmen, spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit“, so der Sozialwissenschaftler. Demgegenüber sei die kleine Gruppe der sorglosen Reichen für die Schwankungen der Konjunktur kaum anfällig. „Sie wird aller Voraussicht nach auch die aktuelle Krise im Großen und Ganzen ‚unbesorgt’ überstehen – nicht zuletzt dank der Privilegien, die der Beamtenstatus ihnen verleiht.“

 

Nach oben


Merkblatt zum Steuerabzug nach § 50a EStG bei beschränkt steuerpflichtigen Künstlern und Sportlern ab 2009

Inhalt dieses Merkblattes:

 

1. Vornahme des Steuerabzugs nach § 50a EStG

2. Steuersatz

3. Geltendmachung von Betriebsausgaben (nur für EU-/EWR-Staatsbürger mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im EU-/EWR-Raum)

4. Sonstige Erstattungsmöglichkeiten

5. Freistellung

6. Einspruch gegen die Steueranmeldung

7. Steuerabzug auf der zweiten Stufe

8. Vergütung/Einnahme/Milderungsregelung

9. „Kulturorchestererlass“

10. Weitere Informationen

 

Merkblatt (PDF - 3 Seiten - 49 KB)

 

 


Sinkflug bei Spitzensteuersätzen gestoppt

Eine globale Studie von KPMG zur Einkommensteuerbelastung natürlicher Personen zeigt, dass in den Jahren 2003 bis 2009 von 86 Ländern 37 ihre Spitzensteuersätze gesenkt haben. Der weltweit durchschnittliche Einkommensteuerhöchstsatz fiel von 31,2 Prozent im Jahr 2003 auf 28,9 Prozent im Jahr 2009 und führte somit zu einer durchschnittlichen Senkung um 2,3 Prozentpunkte. Von 2008 bis 2009 ist trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds ein Rückgang der durchschnittlichen Spitzensteuersätze um 0,3 Prozentpunkte zu verzeichnen.

Ernst Gröbl, Tax-Vorstand bei KPMG: "Auch wenn in den letzten sieben Jahren die Spitzensteuersätze stetig gesunken sind, ist davon auszugehen, dass spätestens jetzt der Sinkflug gestoppt ist." So gibt es bereits erste Anzeichen für eine Trendwende. Irland beispielsweise hat seinen Spitzensteuersatz schon in diesem Jahr um 5 Prozentpunkte auf 46 Prozent erhöht. Großbritannien hat beschlossen, in 2010 den Steuersatz für Top-Verdiener um 10 Prozentpunkte anzuheben.

 

Die Studie zeigt, dass nach wie vor die höchsten Einkommensteuersätze von Europäern entrichtet werden. Spitzenreiter ist dabei Dänemark mit einem Einkommensteuerhöchstsatz von 62,3 Prozent, dicht gefolgt von Schweden mit 56,7 Prozent (beide Einkommensteuersätze inkl. Sozialversicherungsabgaben) und den Niederlanden mit 52 Prozent. Auch Deutschland liegt mit einem Spitzensteuersatz von 45 Prozent im oberen Bereich.

 

Aussagekräftiger als die reinen Spitzensteuersätze ist allerdings die Steuerbelastung bei bestimmten Einkommenshöhen. Die Studie vergleicht deshalb auch die effektiven Steuersätze bei einem Einkommen von 100.000 USD und 300.000 USD. Im ersten Fall liegt Deutschland mit einem effektiven Steuersatz von 20,1 Prozent im europäischen Mittelfeld und damit vor Italien (33,5 Prozent), Großbritannien (25,4 Prozent) und Österreich (23,6 Prozent). Bei einem Einkommen von 300.000 USD schneidet Deutschland mit einer Steuerbelastung von 35,6 Prozent im europäischen Vergleich gut ab. Niedrigere effektive Steuersätze haben insbesondere Frankreich (23,0 Prozent), Schweiz (25,6 Prozent), Luxemburg (30,6 Prozent) sowie einige osteuropäische Staaten. Unter Berücksichtigung der Sozialversicherungsabgaben fällt auf, dass deutsche Top-Verdiener mit einer Gesamtbelastung von 40,9 Prozent besser da stehen als etwa in Frankreich mit 43 Prozent.

 

Nach oben

Anzeige:

Das Netzwerk steuerberaterstern.de sucht weitere Steuerberater.

Aufgrund hoher Mandantenanfragen wird der Vermittlungsservice ausgebaut.

 

Steuerberaterstern ist ein bundesweiter Online-Steuerberaterverbund für die Mandantenvermittlung. Mandantenanfragen werden generiert und an Steuerberater aus der entsprechenden Region weitergeleitet.

 

Im Vergleich zur konventionellen Mandantenakquisition ist dies Internetportal für die kontinuierliche Mandantengewinnung wesentlich effektiver und effizienter.

 

Das Steuerberaternetzwerk findet sehr gute Resonanz und bietet kompetenten Steuerberatern noch die Möglichkeit dem Netzwerk beizutreten. Wer sich von der fairen und risikolosen Vertragsgestaltung überzeugen möchte, kann sich auf www.steuerberaterstern informieren, oder mit dem Link www.steuerberaterstern.de/bewerbung/bewerbung-formular.php direkt, unverbindlich persönliche Unterlagen anfordern.

 


Keine Jahreswagenbesteuerung allein auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung des Automobilherstellers

Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied mit Urteil vom 17. Juni 2009, dass die in den unverbindlichen Preisempfehlungen der Automobilhersteller angegebenen Verkaufspreise nicht stets geeignet seien, die von Arbeitnehmern zu versteuernden Vorteile aus einem Jahreswagenrabatt zu bestimmen.

 

Zum Arbeitslohn gehören auch Vorteile, die Arbeitnehmern daraus entstehen, dass ihnen ihre Arbeitgeber Waren z.B. "Jahreswagen" aufgrund des Dienstverhältnisses verbilligt überlassen. Ob ein solcher Vorteil vorliegt, bestimmt sich nach dem Endpreis, zu dem das Fahrzeug fremden Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr angeboten wird (§ 8 Abs. 3 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes EStG ), dem "Angebotspreis". Das ist der grundsätzlich unabhängig von Rabattgewährungen nach der Preisangabenverordnung ausgewiesene Preis, sofern nicht nach den Gepflogenheiten im allgemeinen Geschäftsverkehr tatsächlich ein niedrigerer Preis gefordert wird.

 

Im Streitfall hatte der Kläger als Arbeitnehmer eines Automobilherstellers im Jahr 2003 von seinem Arbeitgeber ein Neufahrzeug mit einem ausgewiesenen Listenpreis (unverbindliche Preisempfehlung) von 17.917 € zu einem Kaufpreis von 15.032 € erworben. Das Finanzamt und auch das vorinstanzlich befasste Finanzgericht (FG) setzten den zu versteuernden Arbeitgeberrabatt auf Grundlage dieser unverbindlichen Preisempfehlung an.

 

Nachdem das FG aber bereits festgestellt hatte, dass ein Autohaus schon ohne Preis- und Vertragsverhandlungen auf die unverbindliche Preisempfehlung einen Rabatt von 8 % gewährte, entschied der BFH, dass die unverbindliche Preisempfehlung des Kraftfahrzeugherstellers den Angebotspreis nicht zutreffend wiedergibt. Angebotener Endpreis i.S. des § 8 Abs. 3 EStG könne im Streitfall höchstens der um 8 % ermäßigte Preis sein, weil zu diesem Preis das Fahrzeug im allgemeinen Geschäftsverkehr angeboten worden sei. Damit ergab sich nach Berücksichtigung der weiteren gesetzlichen Abschläge und Freibeträge für Jahreswagen kein lohnsteuerrechtlich erheblicher Vorteil mehr. Ergänzend verwies der BFH noch darauf, dass dem Einwand, der tatsächliche Angebotspreis für die Ware, auf die der Arbeitgeber einen Rabatt gewährte, sei niedriger als der Listenpreis, nachzugehen und nicht ohne weiteres der Listenpreis als Endpreis anzusetzen sei.

 

Nach oben


Kein Halbabzugsverbot bei fehlenden Beteiligungseinkünften

Der Abzug von Erwerbsaufwand (z.B. Betriebsvermögensminderungen, Anschaffungskosten oder Veräußerungskosten) im Zusammenhang mit Einkünften aus privaten Kapitalbeteiligungen nach § 17 Abs. 1 und Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist jedenfalls dann nicht durch das Abzugsverbot nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG begrenzt, wenn der Steuerpflichtige keinerlei durch seine Beteiligung vermittelte Einnahmen erzielt hat.

 

So entschied der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 25. Juni 2009 IX R 42/08 in einem Fall, in dem die Klägerin aus ihrer Beteiligung an einer AG wegen deren Insolvenz einen Auflösungsverlust erlitten hatte. Diesen Auflösungsverlust setzten das Finanzamt (FA) wie auch das Finanzgericht (FG) nur zur Hälfte an. Im Verhältnis von Anteilseigner und Kapitalgesellschaft gilt das sog. Halbeinkünfteverfahren (ab 2009: Teileinkünfteverfahren): Um die Einnahmen des Anteilseigners nicht doppelt zu besteuern, wird deren Vorbelastung mit Körperschaftsteuer bei der Kapitalgesellschaft dadurch berücksichtigt, dass sie nur zur Hälfte bei dem Gesellschafter erfasst werden. Wenn man nur eine Hälfte steuerlich berücksichtigt, ist die jeweils andere Hälfte der Einnahmen steuerfrei und der Gesellschafter kann die hiermit in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden Ausgaben auch nur zur Hälfte absetzen. Denn wären seine Einnahmen zur Hälfte steuerfrei und könnte er trotzdem seine Ausgaben in vollem Umfang abziehen, hätte er einen doppelten steuerlichen Vorteil. Fallen indes keine Betriebsvermögensmehrungen oder Einnahmen an, kommt es auch nicht zu einer hälftigen Steuerbefreiung und - das ist das grundlegend Neue an dieser Entscheidung - die maßgebende Bedingung dafür, entsprechende Aufwendungen nur zur Hälfte zu berücksichtigen, tritt nicht ein. Der Auflösungsverlust müsste dann - anders als FA und FG entschieden - in vollem Umfang abziehbar sein.

 

Weil im Streitfall notwendige Feststellungen dazu fehlten, inwieweit die Klägerin durch ihre Beteiligung an der AG vermittelte Einnahmen erzielt hatte, verwies der BFH das Verfahren zur weiteren Aufklärung an das FG zurück.

 

Nach oben

Anzeige:

Kostenlose Online-Beratung zur Riesterrente

Sie erhalten per Telefon oder E-Mail einen Zugangscode und können während der telefonischen Beratung alle Präsentationen, Berechnungen und Vergleiche verfolgen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, während eines Telefongesprächs ins Internet zu gehen, dann stellt die Online-Beratung die bequemste Form dar, sich kostenlos über individuelle Fragen zur Riesterrente zu informieren.

Jetzt hier Ihren kostenlosen Online-Termin vereinbaren




2. Aus der Steuerverwaltung



Entfernungspauschalen ab 2007

Zu den Entfernungspauschalen ab 2007 wird im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Stellung genommen.

 

BMF-Schreiben vom 31. August 2009 - IV C 5 - S 2351/09/10002 – (2009/0534694) -(PDF - 14 Seiten - 130 KB)

Nach oben





3. Aus der Rechtsprechung



Statthaftigkeit einer Gegenvorstellung gegen einen Beschluss über einen Antrag auf Prozesskostenhilfe - Zurücknahme des Vorlagebeschlusses - Zulässigkeit der Zurücknahme

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 01. Juli 2009 V S 10/07 )


Keine Verletzung von Grundfreiheiten durch beschränkten Sonderausgabenabzug - Arbeitnehmerfreizügigkeit - Schutzbereich und Verhältnis zu Art. 12 und Art. 18 Abs. 1 EG - keine Harmonisierung der Doppelbesteuerung innerhalb der EU - Vereinheitlichung der Rentenbesteuerung in Frankreich und Deutschland gemeinschaftsrechtlich nicht geboten - Kontoführungsgebühren und Umtauschgebühren für in ausländischer Währung ausgezahlten Arbeitslohn als Werbungskosten

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Juni 2009 X R 57/06 )


Vorteilsbewertung bei Jahreswagen - Angebotspreis - Listenpreis - Ermittlungspflicht des Gerichts

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Juni 2009 VI R 18/07 )


Zukunftssicherungsleistungen eines inländischen Arbeitgebers für unbeschränkt steuerpflichtigen schwedischen Arbeitnehmer auf vertraglicher Grundlage an niederländische und schwedische Versicherungsunternehmen nicht nach § 3 Nr. 62 Satz 1 EStG von der Steuer befreit

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Mai 2009 VI R 27/06 )


Entnahme von Grundstücken, die zuvor zum notwendigen landwirtschaftlichen Betriebsvermögen gehörten - Nutzungsänderung ohne Entnahmeerklärung - Einführung der Bodengewinnbesteuerung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 14. Mai 2009 IV R 44/06 )


Vorbereitung auf ein Abitur für Nichtschüler als Berufsausbildung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. März 2009 III R 26/06 )


Keine nachträglichen Anschaffungskosten bei Darlehensgewährung durch nicht unternehmerisch beteiligten Aktionär an AG - Halbabzugsverbot bei Auflösungsverlust

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. Juni 2009 IX R 42/08 )


Unternehmereigenschaft eines "festen freien Mitarbeiters" einer Rundfunkanstalt - Sozialversicherungspflicht - Gesetzlich geschuldete Sozialversicherungsbeiträge sind kein Entgelt i.S. von § 10 UStG

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. Juni 2009 V R 37/08 )


Unternehmereigenschaft einer von Krankenkassen gebildeten Genossenschaft - Entgeltliche Leistungen an Mitglieder - Gemeinschaftsrechtliche Steuerbefreiung nicht bei Wettbewerbsverzerrung - Anwendungsbereich von § 4 Nr. 15 UStG 1999

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. April 2009 V R 5/07 )


Nach oben



4. Neue Fachliteratur



Bilanzen richtig lesen

Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS

 

 

Rechnungslegung verstehen muss jeder, der sich mit Wirtschafts- und Unternehmensfragen auseinandersetzt. Die Beurteilung der Lage und Entwicklung eines Unternehmens sowie die darauf beruhenden Entscheidungen setzen ein solches Verständnis voraus. Das gilt sowohl für die Unternehmensführung und Aufsichtsräte, als auch für Aktionäre, Gesellschafter, Kreditgeber, Betriebsräte und Mitarbeiter.

 

Dieses Buch erläutert in allgemein verständlicher Form und anhand zahlreicher Beispiele Inhalt und Aussagen der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiger Unterlagen der Rechnungslegung. Es berücksichtigt die umfangreichen Änderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und geht auch auf die internationalen Rechnungslegungsstandards ein.

 

Bilanzen richtig lesen - Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS, Ratgeber

8., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2009. XVIII, 247 Seiten, Kartoniert

Beck im dtv ISBN 978-3-406-58738-2

 

BilanzenWeitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

 

Nach oben