STEUERLINKS - NEWSLETTER

Online-Ausgabe Nr. 232 vom 20.11.2009

ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)

Die E-Mail-Ausgabe ging an 31.533 Empfänger


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S


1. Aktuelles

2. Aus der Steuerverwaltung

3. Aus der Rechtsprechung

4. Neue Fachliteratur


1. Aktuelles



Merkblätter für Hausbesitzer und für Unternehmer (Umsatzsteuer ab 2010)

Merkblatt für Hausbesitzer

Dieses Merkblatt gibt Ihnen Auskunft über sämtliche steuerliche Aspekte, von der Investitionsphase bis zu einem möglichen Besitzerwechsel, damit Sie mit Ihrer Immobilie sämtliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen können!

Merkblatt für Hausbesitzer ...

 

Merkblatt: Änderungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010

Die Änderungen betreffen die Ortsbestimmungen für sonstige Leistungen, erweitern das Reverse-Charge-Verfahren sowie die Angaben in der Zusammenfassenden Meldung um die innergemeinschaftlichen sonstigen Leistungen und regeln das Vorsteuer-Vergütungsverfahren neu.

Merkblatt Änderungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010 ...

 

Nach oben


So sparen Rentner Steuern

Rentner können Zinsen und andere Kapitaleinkünfte über den Sparer-Pauschbetrag hinaus steuerfrei einnehmen. Voraussetzung ist, dass das jährliche Einkommen nicht den Betrag von derzeit 7.972 € (Grundfreibetrag 7.834 € plus Werbungskostenpauschale 102 € plus Sonderausgaben-Pauschbetrag 36 €) überschreitet.

 

Wichtig dabei: Als Einkommen im steuerrechtlichen Sinn gilt nicht die gesamte Rente, sondern nur der niedrigere so genannte Ertragsanteil. Die Höhe des Ertragsanteils wurde 2005 bei gesetzlichen Renten auf 50 % festgelegt und stieg seitdem pro Jahr um zwei Prozentpunkte an. Für Rentner, die 2009 zum ersten Mal Ruhestandsbezüge beziehen, beträgt der Ertragsanteil daher 58 %; das heißt, bei einer Rente von 1.000 € sind 580 € steuerpflichtig.

 

Da nur ein Teil der Rente steuerpflichtig ist, schöpfen viele Rentner den Freibetrag bei der Einkommensteuer nicht aus. Er kann deshalb für Kapitaleinkünfte genutzt werden, die über dem Sparer-Pauschbetrag (früher Sparer-Freibetrag) in Höhe von 801 € liegen. In diesen Fällen ist es ratsam, beim Finanzamt eine „Nichtveranlagungs-Bescheinigung“ (NV-Bescheinigung) zu beantragen. Der Antrag ist leicht auszufüllen: Es sind lediglich Angaben zum voraussichtlich zu versteuernden Einkommen zu machen.

 

Das Finanzamt stellt die Bescheinigung jedem aus, der voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen muss. Diese Freistellung ist in der Regel drei Jahre gültig. Wird die NV-Bescheinigung der Bank vorgelegt, kann das Kreditinstitut Zinsen und andere Kapitaleinkünfte grundsätzlich steuerfrei auszahlen – eben auch dann, wenn sie den Sparer-Pauschbetrag überschreiten.

 

Wichtig zu wissen: Die NV-Bescheinigung gilt auch für die Abgeltungsteuer, die seit diesem Jahr anfällt. Bei der Prüfung, ob der Sparer-Pauschbetrag überschritten wird, werden mittlerweile allerdings auch Wertpapierveräußerungsgewinne angerechnet.

 

Weitere Informationen für Verbraucher zu den Themen Geld, Steuern und Vorsorge unter www.infos-finanzen.de.

 

Nach oben


Übersicht: Wichtige Steueränderungen für Arbeitnehmer und Rentner ab 2010

Neue Steuerklassenkombination IV + Faktor

Grundsätzlich können Ehegatten zwischen den Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV wählen. Ab kommendem Jahr kommt eine weitere Steuerklassenkombination, die Steuerklasse IV mit Faktor hinzu. Diese kann eine Alternative zum meist recht hohen Lohnsteuerabzug bei der Steuerklasse V sein. Die Kombination III/V rechnet sich bei Ehepaaren, bei denen einer mehr als 60 Prozent vom gemeinsamen Brutto bezieht. Oft ist es die Ehefrau, die die ungünstigere Steuerklasse V in Kauf nehmen muss. Mit dem neuen Faktorverfahren wird erreicht, dass bei jedem Ehegatten mindestens die ihm persönlich zustehenden Steuerentlastungen beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden (Grundfreibetrag, Vorsorgepauschale). Gegen Vorlage beider Steuerkarten können berufstätige Ehepaare beim zuständigen Finanzamt die neue Steuerklassenkombination beantragen.

 

Verbesserter Abzug von Beiträgen zur Kranken - und Pflegeversicherung

Bisher waren Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nur begrenzt steuerlich absetzbar. Bereits im letzten Jahr hatte die alte Regierung auf Grund des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes den vollen Abzug von Kranken - und Pflegeversicherungsbeiträgen ab 2010 mit dem Bürgerentlastungsgesetz beschlossen. Arbeitnehmer mit Anspruch auf Krankengeld müssen dabei jedoch einen Abzug von 4 Prozent in Kauf nehmen. Ursprünglich war vorgesehen, im Gegenzug den Abzug weiterer Versicherungen wie Unfall-, Haftpflicht-, oder bestimmte Renten-, oder Kapitallebensversicherungen gänzlich zu streichen. Dieses Vorhaben wurde erfreulicherweise aufgegeben. Dafür wurde der Abzug für diese Versicherungen in der Höhe begrenzt auf 1.900 Euro für alle, die einen steuerfreien Zuschuss zur Krankenversicherung erhalten bzw. Beihilfeanspruch haben und diesen Betrag nicht bereits bei den Kranken -und Pflegeversicherungsbeiträgen ausgeschöpft haben. Maximal 2.800 Euro kann geltend machen, wer seine Kranken –und Pflegeversicherungsbeiträge allein zahlen muss.

 

Grundfreibetrag

Der Grundfreibetrag – der Betrag, bis zu dem keine Steuern fällig werden – wird um weitere 170 Euro auf 8.004 Euro angehoben. Dieser Wert gilt für Alleinstehende. Verheiratete fallen erst ab einem zu versteuernden Einkommen von über 16.009 Euro in die Steuerlast.

 

Unterhaltsleistungen

Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen sind bisher bis zu 7.680 Euro absetzbar. Dieser Betrag wurde ebenfalls auf 8.004 Euro angehoben. Außerdem sind zusätzlich die Kranken -und Pflegeversicherungsbeiträge der unterstützten Person absetzbar.

 

Kindergeldanspruch

Anspruch auf Kindergeld für ein volljähriges in Ausbildung befindliches Kind besteht nur dann, wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes einen bestimmten Betrag nicht übersteigen. Dieser wird von bisher 7.680 Euro auf 8.004 Euro angehoben.

 

Kindergeld/ Kinderfreibetrag

Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung aus CDU/ CSU und FDP sieht eine Anhebung des Kindergeldes um weitere 20 Euro auf 184 Euro vor. Im gleichen Zug steigt der Kinderfreibetrag von 6.024 Euro auf 7.008 Euro.

 

Rürup-Rente

Beiträge in eine Basisversicherung, wie zum Beispiel in eine Rürup - Rente sind 2010 mit 70 Prozent von maximal 20.000 Euro als Sonderausgaben absetzbar. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag.

Steuerpflichtige Teil der Renten steigt weiter

Der steuerfrei zu belassene Teil der gesetzlichen Renten sinkt für alle Neurentner auf 40 Prozent. Damit sind 60 Prozent der Bruttojahressrente steuerpflichtig.

 

Nach oben


Auf dem Weg zur einfacheren Rentensteuer - Die vorausgefüllte Steuererklärung hilft den Bürgern

Die Bundesregierung hat in ihren Koalitionsvereinbarungen festgeschrieben, dass das Steuerrecht spürbar vereinfacht werden soll. Dazu soll auch gehören, die Besteuerung der Rentnerinnen und Rentner so zu vereinfachen, „dass kein aufwändiges Kontrollmitteilungsverfahren und keine separate Erklärungspflicht für Rentenbezüge“ mehr notwendig sind. Wie das konkret umgesetzt werden soll, ist noch nicht geregelt.

 

Wie wird derzeit die Rentensteuer erhoben?

Fakt ist: Seit dem Alterseinkünftegesetz aus dem Jahr 2004 werden sämtliche Alterseinkünfte zwar nachgelagert besteuert. Die weit überwiegende Zahl der Rentenempfänger muss heute wegen ihrer Rente aber gar keine Steuern zahlen. Steuerpflichtig sind vor allem Rentnerinnen und Rentner, die neben ihrer gesetzlichen Rente weitere Einkünfte haben, zum Beispiel aus der Vermietung von Wohneigentum.

Da die zusätzlichen Einkünfte den Rentenversicherern aber nicht bekannt sind, können diese sie auch nicht an die Finanzämter melden. Alle Steuerpflichtigen müssen deshalb eine Steuererklärung ausfüllen. Die Informationen, die dabei für die Berechnung der Rentensteuer wichtig sind, werden in einem besonderen Verfahren, dem Rentenbezugsmitteilungsverfahren, an die Finanzämter übermittelt. Das Verfahren wurde erstmals zum 1. Oktober 2009 gestartet.

 

Wie kann das Verfahren unbürokratischer und einfacher werden?

Das aufwändige Kontrollmitteilungsverfahren, von dem auch im Koalitionsvertrag die Rede ist, bedeutet zusätzliche Arbeit für die Finanzämter. Die Abgabe der Steuererklärung ist für einige Rentnerinnen und Rentner umständlich und kompliziert. Die neue Bundesregierung wird deshalb, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, das Verfahren der Besteuerung von Renten deutlich verbessern. Im Mittelpunkt steht die Idee, den Bürgern durch das Angebot einer vorausgefüllten Steuererklärung zu helfen. Die technische Abwicklung im Einzelnen ist noch mit den Ländern abzustimmen.

Die konkrete Situation der meisten Rentnerinnen und Rentner verbessert dies in der Weise, dass kein separates Kontrollmitteilungsverfahren und keine separate Erklärung der Rentenbezüge mehr notwendig sein werden. Nur Rentner mit entsprechend hohen Renten oder Einkünften aus anderen Quellen, wenn sie zum Beispiel eine Wohnimmobilie vermieten, werden dann noch eine Steuererklärung abgeben müssen. Diese soll ihnen aber hinsichtlich der Altersbezüge auf Wunsch bereits vorausgefüllt übermittelt werden.

 

Warum kann die Rentensteuer nicht automatisch einbehalten werden?

Die von einigen Medien diskutierte Idee, dass der Rentenversicherungsträger bei hohen, steuerpflichtigen Renten die Steuer automatisch einbehalten und an das Finanzamt abführen soll, ist eine Option unter mehreren. Das Verfahren, das an den automatischen Abzug der Lohnsteuer erinnert, wurde in ähnlicher Weise schon bei der Erarbeitung des Alterseinkünftegesetzes 2004 geprüft. Die allermeisten Rentnerinnen und Rentner müssen derzeit wegen Renten ohnehin keine Steuern zahlen. Sie müssten sich also die einbehaltene Rentensteuer erstatten lassen.

 

Der Rentenversicherer kennt außerdem – wie oben schon dargestellt – die Nebeneinkünfte des einzelnen Rentners nicht. Diese privaten Mieteinnahmen zum Beispiel können jedoch ausschlaggebend sein, dass die Rentnerin oder der Rentner steuerpflichtig wird. Ein „Steuerabzug an der Quelle“ wurde damit im damaligen Gesetzgebungsverfahren als ineffizient erachtet.

 

Nach oben


Bei Wohnmobilen der Schadstoffklasse S1 kann es im Jahr 2010 in Einzelfällen zu KraftSt-Nachzahlungen kommen

Gemäß den Regelungen im „Dritten Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes“ vom 21.12.2006 werden Wohnmobile der Emissionsklasse S1 einem höheren Tarif unterliegen, der bisher nur für nicht schadstoffreduzierte Fahrzeuge gilt.

 

Die Anhebung ist in den bisher in 2009 ergangenen Bescheiden noch nicht enthalten. Sie wird erst mit der im Laufe des Jahres 2010 fälligen Jahressteuer erhoben. Mit ihr wird auch der Anhebungsbetrag fällig der bereits ab dem 01.01.2010 angefallen ist. Es kann also im Einzelfall zu Nachzahlungen kommen.

 

Es gilt folgender Tarif je angefangene 200 Kilogramm:

Bis zu 2000 kg - 40 Euro

Über 2000 kg bis zu 5000 kg - 10 Euro

Über 5000 kg bis zu 12 000 kg - 15 Euro

Über 12 000 kg - 25 Euro

 

Beispiel:

Bei einem Wohnmobil der Schadstoffklasse S1 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3080 kg beläuft sich die jährliche Kraftfahrzeugsteuer auf 460 €.

 

Bitte beachten Sie:

Bei auftretenden Zweifelsfragen bezüglich der Einstufung in die Emissionsklasse ist die unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Zulassungsbehörde ratsam, da diese die Schadstoffemissionen feststellt. Die Finanzämter sind an die Feststellungen der Zulassungsbehörden hinsichtlich der Einstufung der Emissionsklasse gebunden.

 

Nach oben


Finanzämter erlassen Änderungsbescheide zur Einkommensteuer ab 2005

Erledigung von Massenrechtsbehelfen durch nachträgliche Beifügung von Vorläufigkeitsvermerken

 

Bei den bayerischen Finanzämtern sind in den letzten beiden Jahren weit über 600.000 Einsprüche eingegangen, in denen unter Hinweis auf anhängige Musterverfahren vor dem Bundesfinanzhof und dem Bundesverfassungsgericht, das Ruhen des Verfahrens beantragt wurde. Diese Anträge hatten zur Folge, dass die Einsprüche bis zur Beendigung der Musterverfahren nicht abschließend bearbeitet werden konnten und somit kein Rechtsfriede eintreten konnte.

 

Nach einer Ergänzung des § 165 der Abgabenordnung (AO) durch den Gesetzgeber ist es seit Beginn des Jahres 2009 rechtlich möglich, Steuerfestsetzungen bezüglich aller beim Bundesfinanzhof bzw. Bundesverfassungsgericht anhängigen Musterverfahren für vorläufig zu erklären. Eine solche Vorläufigkeitserklärung hat zur Folge, dass die Steuerbescheide bis zur abschließenden Beendigung der Musterverfahren in den für vorläufig erklärten Punkten offen bleiben und ggf. nach Abschluss des Musterverfahrens zur Umsetzung des Urteils zugunsten der Steuerbürger geändert werden können.

 

Die Finanzverwaltung hat von dieser gesetzlichen Befugnis Gebrauch gemacht und mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 01.04.2009 bundeseinheitlich festgelegt, zu welchen Rechtsfragen Steuerfestsetzungen vorläufig ergehen können.

 

Damit besteht die Möglichkeit zu mehr Punkten als früher Steuerbescheide für vorläufig zu erklären. Hierzu ist es aber erforderlich, dass nachträglich durch einen sogenannten Änderungsbescheid Vorläufigkeitsvermerke ergänzt werden.

 

Die Bayerische Finanzverwaltung wird in den nächsten Wochen Steuerbescheide zur Erledigung der genannten 600.000 Einsprüche versenden, in denen den angefochtenen Steuerfestsetzungen nachträglich Vorläufigkeitsvermerke beigefügt werden, die jeweils sämtliche vorgetragenen Einspruchsgründe abdecken. Diese Vorläufigkeitsvermerke bieten den gleichen Rechtsschutz, der sich bei der Fortführung des Einspruchsverfahrens ergeben würde; eine verfahrensrechtliche Schlechterstellung ist damit nicht verbunden. In den Erläuterungen der Bescheide wird auf die Erledigung des Einspruchs durch Beifügung von Vorläufigkeitsvermerken hingewiesen. Die in den Steuerfestsetzungen enthaltenen Vorläufigkeitsvermerke haben zur Folge, dass die Steuerbescheide von Amts wegen geändert werden können, wenn nach Beendigung der Musterverfahren Folgerungen zu Gunsten der Steuerbürger zu ziehen sind.

 

Nach oben


Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt 2010 stabil bei 19,9 Prozent

Der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt im Jahr 2010 unverändert 19,9 Prozent. Dazu erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

 

Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise stabil und verlässlich. In der allgemeinen Rentenversicherung liegt der Beitragssatz im Jahr 2010 unverändert bei 19,9 Prozent und in der knappschaftlichen Rentenversicherung weiterhin bei 26,4 Prozent. Das ist ein wichtiges Signal für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Betriebe und Unternehmen.

 

Der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung ist nur dann zu verändern, wenn bei unverändertem Beitragssatz die Mittel der Nachhaltigkeitsrücklage das 0,2-fache einer Monatsausgabe der Rentenversicherung unter- bzw. das 1,5-fache überschreiten würden. Dies ist unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben des kommenden Jahres nicht der Fall.

 

Die Bekanntmachung der unveränderten Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2010 ist am 11. November 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

 

  • Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 11.11.2009

Nach oben




2. Aus der Steuerverwaltung



Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung 2010

Für die Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigungen 2010 ist grundsätzlich die Identifikationsnummer des Arbeitnehmers zu verwenden.

 

BMF-Schreiben vom 09.11.2009 (PDF - 2 Seiten - 59 KB)

Nach oben


Anwendungsfragen zu den Regelungen im Jahressteuergesetz 2009 zur Besteuerung von Betrieben gewerblicher Art und Eigengesellschaften von juristischen Personen des öffentlichen Rechts

Durch das Jahressteuergesetz 2009 wurden die Regelungen zum sog. steuerlichen Querverbund bei der Besteuerung von wirtschaftlichen Tätigkeiten der öffentlichen Hand gesetzlich festgeschreiben. Nach dem Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder nimmt das BMF-Schreiben vom 12. November 2009 zu diesbezüglichen Anwendungsfragen Stellung.

 

BMF-Schreiben vom 12.11.2009 (PDF - 24 Seiten - 349 KB)

Nach oben


Ertragssteuerliche Erfassung der Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs zu Privatfahrten, zu Fahrten zwischen Wohnung und Betriebstätte sowie zu Familienheimfahrten nach § 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6 und § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 1 bis 3 EStG

Hierzu: BMF-Schreiben vom 18. November 2009

- IV C 6 - S 2177/07/10004 - (2009/0725394) -

 

BMF-Schreiben vom 18.11.2008 (PDF - 12 Seiten - 72 KB)

Nach oben




3. Aus der Rechtsprechung



Mitwirkungspflicht bei Fehlen einer steuerrechtlichen Dokumentationspflicht - Abkommensrechtmäßigkeit, Gemeinschaftsrechtsmäßigkeit und Verfassungsmäßigkeit der sog. Wegzugsteuer gemäß § 6 AStG - Gemeinschaftsrechtswidrigkeit der Pauschalbesteuerung "schwarzer" Fonds aus Drittstaaten nach § 18 Abs. 3 AuslInvestmG - Nichtigerklärung des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG 1997 in Bezug auf Wertpapiergeschäfte - Veräußerung" i.S. des § 17 EStG trotz Einräumung eines Rückerwerbsrechts - kein schützenswertes Vertrauen auf die Gemeinschaftsrechtswidrigkeit einer innerstaatlichen Vorschrift - gemeiner Wert von Anteilen an Kapitalgesellschaften - ordnungsgemäße Revisionsbegründung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. August 2009 I R 88,89/07 )


Unternehmereigenschaft einer Industriekammer und Handelskammer

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 20. August 2009 V R 70/05 )


Baukostenzuschüsse nach Art. 52 PflegeVG für Altenpflegeheim

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 14. Juli 2009 IX R 7/08 )


Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft - Haushaltsgemeinschaft - Aufteilung nach Köpfen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. Juni 2009 IX R 49/08 )


Zur Beteiligtenfähigkeit und Prozessfähigkeit einer Wohnungseigentümergemeinschaft - Beschränkung der Revisionszulassung auf die Zulässigkeit der Klage wirksam

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. Juni 2009 IX R 56/08 )


Personalberatung als Beratungsleistung im Sinne des UStG

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. Juni 2009 V R 57/07 )


Der Zwischenhandel mit Eintrittskarten ist eine sonstige Leistung, die am Sitzort des Leistenden zu besteuern ist - Abgrenzung einer Lieferung von einer sonstigen Leistung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 03. Juni 2009 XI R 34/08 )


Beginn des ersten Wirtschaftsjahrs einer GmbH - zivilrechtliche Wirksamkeit eines Gewinnabführungsvertrags - steuerrechtliche Behandlung einer Vor-GmbH - revisionsgerichtliche Nachprüfung der Auslegung von Vereinbarungen der Gesellschafter mit körperschaftsrechtlichem Charakter - Subsidiarität der Feststellungsklage als negative Sachentscheidungsvoraussetzung - Gestaltungsklage - Prinzip der Abschnittsbesteuerung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 03. September 2009 IV R 38/07 )


Keine Ansparabschreibung nach § 7g EStG a.F. für Freiberufler im Jahr 2007 - Kein abweichendes Wirtschaftsjahr für Steuerpflichtige mit Einkünften aus selbständiger Arbeit

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Oktober 2009 VIII B 62/09 )


Keine Zulassung zur Steuerberaterprüfung ohne abgeschlossene Berufsausbildung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 07. Oktober 2009 VII R 45/07 )


Ermittlung der Umsatzgrenze für Buchführungspflicht nach § 141 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 07. Oktober 2009 II R 23/08 )


Gebühr für die Bereitstellung eines Abfertigungsbeamten - Kostendeckungsprinzip - Äquivalenzprinzip - gerichtliche Kontrolle des Gebührensatzes - Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht - eigene Ermittlungsbefugnis des Revisionsgerichts - Bundeszollverwaltung als typischer Zweig der Bundesverwaltung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VII R 4/07 )


Teilabfindung für Arbeitszeitreduzierung als Entschädigung - Zweck des § 34 Abs. 2 EStG

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. August 2009 IX R 3/09 )


Wertaufholung nach nicht einkommenswirksamer ausschüttungsbedingter Teilwertabschreibung i.S. des § 50c EStG1990

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. August 2009 I R 1/09 )


Wesentliche Betriebsgrundlagen bei der Verpachtung eines Handwerksbetriebs im Ganzen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. August 2009 X R 20/06 )


Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige - verjährungshemmende Wirkung einer Fahndungsprüfung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. Juli 2009 VIII R 5/07 )


Einkünfteerzielungsabsicht bei jahrlangem Leerstand eines Gebäudes

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 25. Juni 2009 IX R 54/08 )


KFZ-Überlassung an Handelsvertreter - tauschähnlicher Umsatz oder Beistellung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 12. Mai 2009 V R 24/08 )


 

Nach oben



4. Neue Fachliteratur



Kompakt-Training Buchführung 2 - Vertiefung

Der Band Buchführung Vertiefung befasst sich zunächst mit steuerlichen Besonderheiten der alltäglichen Buchführungspraxis, die das im ersten Band vermittelte Grundwissen übersteigen. Hierzu gehören Themengebieten wie Leasingvorgänge, Zins- und Dividendenerträge, Import und Export von Waren, nichtabzugsfähige Betriebsausgaben, Reisekosten.

 

Anschließend werden zentrale Fragen der Jahresabschlussvorbereitung behandelt. Neben den Bewertungsgrundlagen des Handels- und Steuerrechts befasst sich der vorliegende band insbesondere mit den folgenden Themengebiete und den hiermit im Zusammenhang stehenden Buchungen: Bewertungsgrundsätze- und Bewertungsmaßstäbe, Zeitliche Abgrenzung des Anlage- und Umlaufvermögens, Bewertung der Verbindlichkeiten.

 

Zahlreiche Beispiele, Schaubilder und Übungsaufgaben mit Lösungen unterstützen das selbständige Lernen. Wichtige Begriffe der behandelten Themengebiete sind am Ende des Buchs erläutert.

 

Die handelsrechtlichen Bewertungs- und Bilanzierungsfragen sind vollständig auf der Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 3.4.2009 dargestellt.

 

DiagrammeWeitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

 

Nach oben


Bilanzanalyse und Bilanzpolitik nach BilMoG

Der Gesetzgeber schafft mit dem BilMoG zahlreiche Wahlrechte des HGB ab. Die gesetzlichen Regelungen sehen nunmehr an vielen Stellen eine einheitliche Vorgehensweise im Jahresabschluss vor. Mit den Neuregelungen erfolgt vielfach eine Verschiebung von gesetzlichen Wahlrechten zugunsten faktischer Ermessensspielräume. Diese Entwicklung eröffnet dem Bilanzierenden ein hohes bilanzpolitisches Gestaltungspotenzial. Zugleich stellt sie den Analysten vor die Aufgabe, genutzte Spielräume zu erkennen und richtig zu interpretieren.

 

Dieser NWB Brennpunkt stellt die bilanzpolitische Möglichkeiten dar

- im Vorfeld zur Umstellung auf das BilMoG, d.h. im Jahr 2009

- zum Zeitpunkt der Umstellung, d.h. zum 01.01.2010

- im Zusammenhang mit Folgewirkungen aus der Umstellung bzw. der laufenden Erfassung von Geschäftsvorfällen nach den Regelungen des BilMoG

 

In den einzelnen Kapitel werden jeweils die bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume sowie die Möglichkeiten seitens des Analysten beleuchtet.

 

NWB-Verlag; Auflage: 1, 319 Seiten, EUR 29,80, ISBN 978-3482599217

 

JahresabschlussWeitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

 

Nach oben


NWB Kommentar Bilanzierung: Handels- und Steuerrecht

Der erste umfassende Kommentar zur HGB-Bilanzierung nach BilMoG mit Steuerbilanz und Sofort-Zugriff auf die topaktuelle Online-Version!

 

Der umfassende NWB Kommentar Bilanzierung nach BilMoG mit Steuerbilanz ist eine zuverlässige Informationsquelle, um nach BilMoG sicher zu entscheiden und zu bilanzieren. Der Kommentar liefert Ihnen topaktuell auf über 1.750 Seiten Praxiskommentierungen der HGB-Paragraphen (§§ 238-315a HGB) unter ausführlicher Berücksichtigung der Steuerbilanz. Er informiert Sie über die Auswirkungen des BilMoG und bringt Sie auf den neuesten Stand:

 

Was kommt auf Sie zu? Wann müssen Sie welche Regelungen anwenden? Welche Übergangsvorschriften sind zu beachten?

 

Die renommierten Praxis-Experten und erfahrenen Autoren Prof. Dr. Wolf-Dieter Hoffmann und Dr. Norbert Lüdenbach garantieren auf bewährte Art und Weise eine Kommentierung aus einem Guss inklusive praxiserprobter Anwenderfreundlichkeit durch unzählige Beispiele und Buchungssätze mit direkt einsetzbaren Lösungen, laufende Querverweise, komfortabel nicht nur in der Online-Version nutzbar, anwenderfreundliche ABC-Register, tabellarische Auflistung der Rechtsprechung sowie ihren erfrischenden Stil mit dem Mut zur eigenen Meinung.

 

Darüber hinaus kommen Sie zielgerichtet zur HGB-Bilanz nach BilMoG zu sicheren Entscheidungen durch konkrete Handlungsempfehlungen durch zahlreiche Beispiele zu direkt einsetzbaren Lösungen.

 

Der erste umfassende, intelligent aufbereitete Praxis-Kommentar inklusive Sofort-Zugriff auf die topaktuelle Online-Version für den täglichen Einsatz.

 

Aus dem Inhalt: Kommentierung 3. Buch HGB nach BilMoG. Unter Berücksichtigung des Bilanzsteuerrechts. Verweise auf IFRS. Für jeden Paragraphen Gesetzestext, weiterführende Literatur und ausführliche Kommentierung. Hilfreiche Querverweise innerhalb der Kommentierung. Mit zahlreichen Praxis-Beispielen, Übersichten und Tabellen.

 

NWB-Verlag; Auflage: 1., Online-Version inklusive, EUR 189,00. ISBN: 978-3482593710

 

JahresabschlussWeitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

 

Nach oben