STEUERLINKS - NEWSLETTER

Online-Ausgabe Nr. 237 vom 05.02.2010

ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)

Die E-Mail-Ausgabe ging an 35.506 Empfänger


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S


1. Aktuelles

2. Aus der Steuerverwaltung

3. Aus der Rechtsprechung

4. Neue Fachliteratur

Anzeige:

Aktuelles Seminar: Unternehmenssteuerung kompakt

 

Benötigen Sie einen kompakten Überblick über das aktuelle betriebliche Steuerrecht und dessen Auswirkung auf die Besteuerung des Unternehmers und der Gesellschafter? In dieser 3-tägigen Schulung erhalten Sie Punkt für Punkt eine systematische und verständlich aufbereitete Darstellung der wichtigsten Steuerarten sowie der neuen Rechnungslegungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Nach Teilnahme haben Sie die Möglichkeit, ein Zertifikat zu erlangen.

 

Mehr Infos unter www.haufe-akademie.de


1. Aktuelles



Entlastungsbetrag für Verheiratete: Beschwerde auf höchster Ebene anhängig

Seit 2004 können Alleinerziehende einen Entlastungsbetrag von 1.308 EUR geltend machen, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das sie Kindergeld oder den steuerlichen Kinderfreibetrag erhalten und keine erwachsene Person dieser Haushaltsgemeinschaft angehört (§ 24b EStG). Zusammenlebende verheiratete Eltern erhalten diesen Entlastungsbetrag nicht.

 

Der Bundesfinanzhof hatte entschieden, dass zusammenlebende Eltern durch die Nichtgewährung des Entlastungsbetrages nicht in verfassungswidriger Weise benachteiligt werden (BFH-Urteil vom 19.10.2006, BStBl. 2007 II S. 637).

 

Gegen diese Entscheidung wurde Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht eingelegt. Doch die Beschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Richter keine verfassungswidrige Behandlung sahen (BVerfG, Beschluss vom 22.5.2009, 2 BvR 310/07).

 

Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e. V. (BDL), weist darauf hin, dass der Kläger nach erfolglosem Verfahren vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht nunmehr Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingelegt hat. Das Aktenzeichen lautet: 45624/09.

 

Bisher haben die Finanzämter wegen des Entlastungsbetrages in alle Steuerbescheide verheirateter Eltern automatisch einen Vorläufigkeitsvermerk nach § 165 Abs. 1 AO aufgenommen. Wegen Erledigung der Verfassungsbeschwerde wird der Vermerk in neue Steuerbescheide nicht mehr aufgenommen (BMF-Schreiben vom 23.11.2009). Aufgrund des neuen Verfahrens vor dem Menschenrechtsgerichtshof können nun wieder Einsprüche einlegt und das Ruhen des Einspruchsverfahrens gemäß § 363 Abs. 2 Satz 1 AO beantragt werden.

 

Nach oben


Staatsschulden wachsen in 2010 um 4.481 Euro pro Sekunde

Die Schulden des Bundes, der Länder und Kommunen werden in diesem Jahr nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler um 4.481 Euro pro Sekunde steigen. Damit wächst die deutsche Staatsverschuldung so stark wie nie zuvor.

 

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Dr. Karl Heinz Däke, fordert daher einen strikten Sparkurs in allen öffentlichen Haushalten. „Die im Koalitionsvertrag angekündigte durchgreifende Konsolidierung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden“, fordert Däke. Im Bundeshaushalt könnten jährlich Milliarden Euro eingespart werden. Die beispielhafte Einsparliste des BdSt im Umfang von 24 Milliarden Euro liegt der Politik vor und ist auch online verfügbar: www.steuerzahler.de/files/19842/Einsparvorschlaege_BdSt.pdf.

 

Neben Globalkürzungen über alle Ressorts in Höhe von fünf Prozent der Ausgaben existieren Einsparpotenziale insbesondere im Bereich der Subventionen, der Arbeitsmarktprogramme, der Regionalisierungsmittel, der Zuwendungen sowie der Personal- und Verwaltungskosten. Der BdSt fordert die Bundestagsabgeordneten auf, in den laufenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2010 die Ausgaben endlich zu drosseln.

 

Nach dem derzeitigen Stand ist der Bund erneut der Schuldentreiber Nr. 1. Er plant in diesem Jahr neue Kredite im Umfang von 100,3 Milliarden Euro zu beschaffen. Allein für den Kernhaushalt soll die Nettokreditaufnahme 85,8 Milliarden Euro betragen. Zudem will sich der Bund für den Finanzmarktstabilisierungsfonds und den Investitionsfonds (Konjunkturpaket II) um weitere 14,5 Milliarden Euro verschulden.

 

Die Nettokreditaufnahme der Länder und Kommunen wird im laufenden Jahr voraussichtlich 41 Milliarden Euro betragen. Dabei ist die Haushaltssituation in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. So wollen Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gänzlich ohne neue Schulden auskommen. Im Gegensatz dazu muss Nordrhein-Westfalen mit 6,6 Milliarden Euro die höchste Nettokreditaufnahme aller Bundesländer verantworten.

 

Somit werden die deutschen Staatsschulden im Laufe des Jahres um voraussichtlich 141,3 Milliarden Euro steigen. Zum Jahresende wird der Schuldenberg dann an der 1,8 Billionenmarke kratzen. Das alles hat einen hohen Preis. Nach BdSt-Schätzungen betragen die Zinslasten, die Bund, Länder und Kommunen – also letztlich die Steuerzahler – zu tragen haben, in diesem Jahr rund 63,2 Milliarden Euro. Das entspricht 2.003 Euro Zinsen pro Sekunde. „Die Schuldenuhr und die Zinsuhr senden ein klares Signal an die Politik. Sie muss endlich die Staatsausgaben begrenzen, statt sie über Schulden von kommenden Steuerzahlergenerationen finanzieren zu lassen“, macht Däke deutlich.

 

Gleichzeitig erinnert Dr. Karl Heinz Däke an die Steuersenkungsversprechen des Koalitionsvertrages. Selbst vor dem Schuldenberg dürfen diese Versprechen nicht ad acta gelegt werden. Steuersenkungen und Konsolidierungen sind machbar, wenn der Staat entschlossen spart und die Selbstfinanzierungseffekte einer Steuerreform berücksichtigt werden.


Gewerbesteuerzerlegung bei Solaranlagen - Antrag von Rheinland-Pfalz im Bundestag: Gewerbesteuer soll Anreize für Ausbau der Photovoltaik setzen

Rheinland-Pfalz setzt sich über den Bundesrat dafür ein, dass über eine Änderung des Gewerbesteuergesetzes die Gewerbesteuer auch und vor allem den Kommunen zu Gute kommt, in denen sich Freiflächen-Solaranlagen befinden. Bei Photovoltaikanlagen in der Fläche profitieren zurzeit von der Gewerbesteuer vor allem die Gemeinden der Unternehmenssitze. Ein entsprechender Änderungsantrag von Rheinland-Pfalz wurde heute bereits vom Finanzausschuss des Bundesrates angenommen.

 

„Auch die Standortgemeinden der Solarparks müssen von der Gewerbesteuer einen Vorteil haben", stellen Umweltministerin Margit Conrad und Finanzminister Carsten Kühl fest. Deshalb solle die bestehende Regelung für Windkraftanlagen auch bei Solarparks Anwendung finden. Bei Windkraftanlagen fließt derzeit ein Anteil von 70 Prozent an der Gewerbesteuer an die Standortkommune der Anlagen. 30 Prozent des Geldes geht an diejenigen Kommunen, wo sich Sitz und Arbeitsplätze des Anlagebetreibers befinden.

 

Ziel der Landesregierung ist es, den Gewerbesteuermessbetrag zwischen Betreiber- und Standortgemeinden von Solarbetrieben gerecht aufzuteilen. „Eine größere Beteiligung am Gewerbesteueraufkommen der Standortgemeinden der Solarparks wäre auch ein wichtiger und gerechter Impuls und für die Kommunen ein Anreiz, geeignete Standorte für Flächen für diese regenerative Energie mit dem größten Zukunftspotenzial auszuweisen."

 

Über den rheinland-pfälzischen Antrag wird in der nächsten Plenarsitzung des Bundesrates am 12. Februar 2010 abschließend beraten.

Nach oben


Beschäftigte Rentner: Zuviel Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt?

Viele Rentner gehen in ihrem Ruhestand noch einer Beschäftigung nach, entweder aus Muße oder des Zuverdienstes wegen. Verdienen Sie bei der Beschäftigung mehr als 400 Euro im Monat, sind davon Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Diese Beiträge tragen Sie und der Arbeitgeber jeweils zur Hälfte.

 

Sie sollten wissen, dass Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung grundsätzlich nur für Einnahmen bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zu zahlen. Diese betrug im Jahr 2009 in West und Ost einheitlich 3 675 EUR im Monat bzw. 44 100 EUR im Jahr.

 

 

Bei beschäftigten Rentnern werden nun Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in zweifacher Hinsicht jeweils bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben, und zwar in folgender Rangfolge:

 

  • zum einen für den Arbeitsverdienst und ggf. für Versorgungsbezüge, d. h. der Arbeitgeber behält Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze ein.
  • zum anderen für die Rente, d. h. der Rentenversicherungsträger behält ebenfalls Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze ein.

 

Wenn nun die Summe der Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von 3 675 EUR monatlich liegt, zahlen Sie insgesamt zu hohe Beiträge. In diesem Fall können Sie von der Krankenkasse die Erstattung der zu viel gezahlten Beiträge für den Teil der Rente verlangen. Eine automatische Erstattung durch die Krankenkasse ist nicht möglich, weil dieser nicht alle Entgelte vorliegen

 

TIPP:

Stellen Sie nach Ablauf des Jahres einen Erstattungsantrag an Ihre Krankenkasse, nicht an die Rentenversicherung. Der Erstattungsanspruch bezieht sich nur auf Ihre Beitragsanteile aus der gesetzlichen Rente, nicht auf die Beitragszuschüsse des Rentenversicherungsträgers zur Rente.

 

Wer es bisher versäumt hat, einen entsprechenden Erstattungsantrag zu stellen, kann dies auch rückwirkend für die letzten Jahre tun. Die Verjährungsfrist hierfür beträgt vier Jahre. Die Frist beginnt nach Ablauf des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Daher können Sie beispielsweise noch bis zum 31.12.2010 einen Antrag auf Erstattung von Beiträgen stellen, die im Jahr 2006 zu viel gezahlt wurden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Besonderheiten bei Beschäftigung von Rentnern bei Steuerrat24

Nach oben


BFH erweitert den Kreis der Freiberufler im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 22. September 2009 VIII R 31/07 entschieden, dass ein Diplom-Ingenieur (Studienrichtung technische Informatik), der als Netz- oder Systemadministrator eine Vielzahl von Servern betreut, den Beruf des Ingenieurs ausübt und mithin freiberufliche, nicht der Gewerbesteuer unterliegende Einkünfte erzielt.

In zwei weiteren Revisionsverfahren hat der BFH mit Urteilen vom selben Tag (VIII R 63/06 und VIII R 79/06) weitere technische Dienstleistungen, die ausgewiesene Computerfachleute erbracht hatten, als ingenieurähnlich eingestuft.

In der bisherigen Rechtsprechung des BFH war geklärt, dass die Entwicklung von anspruchsvoller Software durch Diplom-Informatiker oder vergleichbar qualifizierte Autodidakten eine ingenieurähnliche und damit freie Berufstätigkeit darstellt. Für den technischen Bereich der elektronischen Datenverarbeitung hat der BFH nunmehr den Kreis der ingenieurähnlichen Tätigkeiten erweitert. Danach kann neben dem sogenannten software-engineering auch die Administratorentätigkeit, die Betreuung, individuelle Anpassung und Überwachung von Betriebssystemen oder die Tätigkeit als leitender Manager von großen IT-Projekten als freiberuflich zu qualifizieren sein.


Grenzgänger auf Dienstreisen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit drei Entscheidungen zu Streitfragen bei der Besteuerung sog. Grenzgänger nach den Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) mit der Schweiz und Frankreich Stellung genommen.

Sog. Grenzgänger sind Steuerpflichtige, die regelmäßig zwischen ihrem Wohnsitz in einem Vertragsstaat und dem Arbeitsort im anderen Vertragsstaat hin und zurück pendeln. Das Besteuerungsrecht für Grenzgänger steht nach den DBA dem Wohnsitzstaat zu. Das Besteuerungsrecht des Wohnsitzstaates entfällt jedoch bei einer berufsbedingten Nichtrückkehr an den Wohnsitz an mehr als 60 Tagen (DBA-Schweiz) bzw. an mehr als 45 Tagen (DBA-Frankreich).

Der BFH hatte in den Streitfällen darüber zu befinden, ob diese Höchstgrenzen durch Dienstreisen der Steuerpflichtigen überschritten wurden. Im Streitfall I R 15/09 hat er dies für die Grenzgängerregelung des DBA-Schweiz bei einem in Deutschland ansässigen und hier unbeschränkt Steuerpflichtigen verneint, da bei der Berechnung der „schädlichen“ Nichtrückkehrtage zwar Dienstreisetage mit auswärtiger Übernachtung in Deutschland zu berücksichtigen waren, nicht aber solche Dienstreisetage, an denen der Steuerpflichtige an den Wohnsitz zurückgekehrt ist (eintägige Dienstreisen, Rückreisetage bei mehrtägigen Dienstreisen). Für das DBA-Frankreich - und konkret einen in Frankreich wohnenden, in Deutschland mit seinen Arbeitseinkünften beschränkt Steuerpflichtigen - hat der BFH dagegen im Streitfall I R 84/08 angenommen, dass Dienstreisetage auch bei einer Rückkehr an den Wohnsitz in diese Berechnung einzubeziehen sind, wenn der Steuerpflichtige ganztägig außerhalb der im Abkommen festgelegten Grenzzone gearbeitet hat. Keine Nichtrückkehrtage sind auch Krankheitstage während einer mehrtägigen Dienstreise. Dienstreisetage, die auf Wochenenden oder Feiertage entfallen, gehören demgegenüber nach beiden DBA regelmäßig nicht zu den Nichtrückkehrtagen. Um einen Nichtrückkehrtag handelt es sich auch, wenn der Arbeitnehmer während der Dienstreise infolge höherer Gewalt daran gehindert ist, seine Arbeitsleistung zu erbringen; im Streitfall I R 84/08 war dies eine „Taifunwarnung“.

Im Streitfall I R 83/08 war die Anwendung der Grenzgängerregelung des DBA-Schweiz auf den in Deutschland ansässigen leitenden Angestellten einer Schweizer Kapitalgesellschaft ausgeschlossen, da die Höchstgrenze von 60 Tagen infolge der Dienstreisen überschritten war. Der BFH entschied unter Berufung auf die abkommensrechtliche Sonderregelung für leitende Angestellte von Kapitalgesellschaften, dass die Einkünfte aus der Tätigkeit für die Schweizer Kapitalgesellschaft in Deutschland auch insoweit von der Besteuerung freizustellen sind, als die Tätigkeit tatsächlich außerhalb der Schweiz verrichtet worden ist.

Die Entscheidungen in den genannten Revisionsverfahren weichen zu einem Gutteil von der einschlägigen Praxis der Finanzverwaltung ab und sind als Präzedenzfälle von Bedeutung für eine Vielzahl weiterer Parallelverfahren, die derzeit noch beim BFH, aber auch den Finanzgerichten und den Finanzämtern, insbesondere in Baden-Württemberg, anhängig sind.

 




2. Aus der Steuerverwaltung



Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften: Entwurf eines BMF-Schreibens

Aufgrund der technischen Weiterentwicklung von modernen Registrierkassen ist das BMF-Schreiben vom 9.1.1996 zum „Verzicht auf die Aufbewahrung von Kassenstreifen bei Einsatz elektronischer Registrierkassen“ in Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder inhaltlich grundlegend überarbeitet worden. An seine Stelle soll das anliegende BMF-Schreiben zur „Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften“ treten. Das BMF-Schreiben vom 9.1.1996 zum „Verzicht auf die Aufbewahrung von Kassenstreifen bei Einsatz elektronischer Registrierkassen“ soll für eine Übergangszeit weiter gelten.

Hiermit wird bis zum 26. Februar 2010 Gelegenheit gegeben, zum Entwurf des BMF-Schreibens zur „Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften“ Stellung zu nehmen.“

 

Entwurf BMF-Schreiben (PDF - 5 Seiten - 79 KB)

Nach oben




3. Aus der Rechtsprechung



EuGH-Vorlage zum Anwendungsbereich der mehrwertsteuerrechtlichen "Sonderregelung für Reisebüros"

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 10. Dezember 2009 XI R 39/08 )


Vorsteuerabzug bei Ausweis eines überhöhten Steuerbetrags und bei nachträglicher Erhöhung der Bemessungsgrundlage - Berechnung der abzugsfähigen Vorsteuer bei überhöhtem Steuerausweis - § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG erfasst auch unentgeltliche Wertabgaben

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. November 2009 V R 41/08 )


Rückforderung eines Erstattungsbetrags vom Kreditinstitut des Überweisungsempfängers - Beachtung des Rechtsgedankes des § 812 Abs. 1 BGB im Rahmen des § 37 Abs. 2 AO

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 10. November 2009 VII R 6/09 )


Keine Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach versäumter Beteiligung nach § 174 Abs. 5 AO - Beschwer bei zu niedriger Gewinnfeststellung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 05. November 2009 IV R 40/07 )


Abzugsverbot für negative Aktiengewinne aus Investmentfonds mit ausländischen Aktien verstößt in 2001 gegen Art. 56 EG - keine Saldierung von positiven und negativen Akitiengewinnen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Oktober 2009 I R 27/08 )


Rückforderung berichtigter Vorsteuer gegenüber dem Zessionar

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 27. Oktober 2009 VII R 4/08 )


Teilwertabschreibung einer Forderung des Besitzunternehmens gegen die Betriebsgesellschaft nur nach Maßgabe einer Gesamtbetrachtung der Ertragsaussichten von Besitz- und Betriebsunternehmen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 14. Oktober 2009 X R 45/06 )


Zuschüsse zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 01. Oktober 2009 VI R 41/07 )


Kein Abzug von Vorsteuerbeträgen aus Kosten für die Errichtung eines ausschließlich privat genutzten Anbaus

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. September 2009 XI R 18/08 )


Steuerberechnung bei Auflösung einer Familienstiftung - Einheitliche Zuwendung der Stiftung - Anwendung der Steuerklassen - Kein mehrfacher Ansatz des persönlichen Freibetrags

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 30. November 2009 II R 6/07 )


Ansatz des Zwischengewinns bei der Veräußerung von Fondsanteilen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. November 2009 VIII R 30/06 )


Nichtrückkehrtage bei Anwendung der Grenzgängerregelung in Art. 15a DBA-Schweiz 1992 - Verständigungsvereinbarung hat keine Gesetzeskraft - Rügeverlust gemäß § 295 ZPO i.V.m § 155 FGO - Anwendungsbereich der Fiktion des Rückkehrzeitpunkts im Verhandlungsprotokoll von 1991

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. November 2009 I R 15/09 )


Nichtrückkehrtage bei Anwendung der Grenzgängerregelung in Art. 13 Abs. 5 DBA-Frankreich - Lohnsteuernachforderung beim beschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmer

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. November 2009 I R 84/08 )


Freistellung nach Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1992 erfasst auch die Einkünfte leitender Angestellter von schweizerischen Kapitalgesellschaften aus Tätigkeiten außerhalb der Schweiz - Fiktion des Tätigkeitsortes in Art. 15 Abs. 4 gilt für Art. 24 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. d DBA-Schweiz 1992 entsprechend

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. November 2009 I R 83/08 )


Einlagenrückgewähr i.S. des § 27 KStG keine steuerbefreiten Kapitaleinkünfte nach § 8b Abs. 1 KStG - Steuerneutrale Verrechnung von Rückzahlungen vom steuerlichen Einlagekonto gegen Buchwerte gehaltener Anteile

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Oktober 2009 I R 116/08 )


Vorsteuerberichtigung: Ertragsteuerrechtliche Beurteilung als Umlaufvermögen umsatzsteuerrechtlich nicht maßgebend - Vermietung und spätere Veräußerung eines Grundstücks - Rückwirkende Anwendung des § 15a UStG i.d.F. des StÄndG 2001 ist verfassungsgemäß - Bindung des BFH bei fehlenden Feststellungen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. September 2009 V R 6/08 )


Im Kaufpreis enthaltene Kosten für Erschließung und Naturschutz-Ausgleichsmaßnahmen als Teil der grunderwerbsteuerpflichtigen Gegenleistung

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. September 2009 II R 20/08 )


Freiberufliche Tätigkeit eines IT-Ingenieurs

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 31/07 )


IT-Projektleiter als freier Beruf

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 79/06 )


EDV-Consulting/Software Engineering als freier Beruf

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. September 2009 VIII R 63/06 )


Nach oben



4. Neue Fachliteratur



Praktiker-Lexikon Umsatzsteuer

Das Umsatzsteuerrecht hat sich im Laufe der Jahre ständig fortentwickelt und verkompliziert. Das Praktiker-Lexikon Umsatzsteuer bietet eine umfassende Darstellung aktueller Fragen zum Umsatzsteuerrecht. Die über 100 alphabetisch geordneten Stichworte mit vielen Beispielen, Schaubildern und Informationen zu aktuellen BFH-Urteilen und Verwaltungsanweisungen sind an den Bedürfnissen der Praxis ausgerichtet, um dem Ratsuchenden innerhalb kürzester Zeit schnell und zutreffend eine praktikable Lösung anbieten zu können. Wenn Sie sich über die wichtigen umsatzsteuerlichen Fragen wie auch die Grundlagen des Umsatzsteuerrechts informieren wollen, schlagen Sie einfach beim jeweiligen Stichwort nach. Der Autor erklärt, was die wichtigen Begriffe bedeuten und was hinter den gesetzlichen Bestimmungen steht. Die Fachbegriffe sind durch gezielte Querverweise in größere Zusammenhänge eingeordnet. Damit erhalten Sie einen praxisnahen Überblick, der für das Verständnis und die Lösung umsatzsteuerrechtlicher Fragen unverzichtbar ist.

Mit den Änderungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes sowie den Änderungen des Mehrwertsteuerpakets der EU!

2010. 644 S.: mit zahlreichen Praxishinweisen, Übersichten und Fallbeispielen. Inhalt zweifarbig. Kartoniert, HDS Verlag ISBN 978-3-941480-04-9

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

 

Nach oben


Steuer Check-up 2010

Mit dem „Steuer Check-up 2010“ behalten Sie den Überblick im Steuerrecht: nach Zielgruppen strukturiert beinhaltet dieser Kompakt-Ratgeber alle steuerlichen Neuerungen 2010 und einen Rückblick 2009. So haben Sie immer alle Steueränderungen sofort griffbereit!

Ihr kompakter Ratgeber in Sachen Steueränderungen

In 2009 wurden eine Vielzahl von Gesetzen verabschiedet und die Grundlagen für weitere Steueränderungen gelegt. Zum 1.1.2010 treten wichtige steuerliche Neuerungen in Kraft, andere gelten bereits.

Mitarbeiter des National Office Tax der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, haben in diesem Kompakt-Ratgeber übersichtlich und praxisgerecht zusammengefasst, was zum Jahreswechsel 2009/2010 zu beachten ist. Zielgruppengerecht strukturiert, mit praktischen Tipps und Hinweisen.

Der Inhalt:

  • Ausblick 2010: Welche steuerlichen Änderungen ab 2010 anzuwenden sind, insbesondere die Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung und das EU-Vorgaben-Umsetzungsgesetz (Gesetzentwurf), werden im Abschnitt „Steuerausblick" vorgestellt.
  • Rückblick 2009: Neben gesetzlichen Änderungen sind wichtige Steuerrechtsprechung und Verwaltungsanweisungen aufgeführt, die für die Steuererklärung 2009 von Bedeutung sind oder aus denen sich Handlungsbedarf für 2010 ergibt.

undefinedInhaltsverzeichnis ansehen ...

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit ...

Nach oben