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Online-Ausgabe Nr. 258 vom 20.12.2010

ISSN 1617-7800 (Online-Ausgabe)

Die E-Mail-Ausgabe ging an 41.764 Empfänger


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S


1. Aktuelle Hinweise

2. Aus der Steuerverwaltung

3. Aus der Rechtsprechung

4. Neue Fachliteratur

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1. Aktuelles



Schnee- und Glatteisunfälle steuermindernd geltend machen

Neben Versicherung kann auch das Finanzamt den Schaden mildern

Gerade im Winter kommt es witterungsbedingt zu vielen Unfällen. Hier denken die Unfallteilnehmer wegen der Schadensregulierung in der Regel zuerst an ihre Versicherung. Dass aber auch das Finanzamt im Wege der nächsten Steuererklärung den Schaden unter Umständen mildern kann, kommt nur den Wenigsten in den Sinn.

Bauen Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit, bei einer Familienheimfahrt im Rahmen der doppelten Haushaltsführung oder bei einer beruflichen Fahrt einen Unfall oder sind in einen verwickelt, so können sie die hierdurch entstehenden Kosten beim Finanzamt als Werbungskosten steuermindernd geltend machen. Bei einer Fahrt zwischen Wohn- und Arbeitsstätte oder einer Familienheimfahrt können die durch den Schaden entstandenen Kosten zusätzlich zur Entfernungspauschale abgesetzt werden. Hierunter fallen insbesondere die Reparaturkosten des eigenen Fahrzeugs sowie die des Unfallgegners, aber auch Gutachterkosten, Schadensersatzleistungen, Gerichts- und Anwaltskosten, soweit nicht von dritter Seite Ersatz geleistet wird (z.B. durch die Haftpflicht- oder Kaskoversicherung oder den Schädiger). Springt die Vollkaskoversicherung ein, ist nur die Selbstbeteiligung absetzbar. Wird der Pkw nicht repariert, kann anstelle der Kosten eine Wertminderung geltend gemacht werden. Dies setzt voraus, dass die gewöhnliche Nutzungsdauer des Fahrzeugs noch nicht abgelaufen ist. Die nach einer Reparatur eventuell verbleibende schlechtere Verkäuflichkeit als Unfallwagen kann dagegen nicht berücksichtigt werden. Dagegen können die in Folge des Unfalls erhöhten Beiträge zur Haftpflicht- und Kaskoversicherung (hier der Mehrbetrag) als beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Hat sich der Unfall auf einer Dienstreise oder bei Fahrten von Arbeitnehmern mit wechselnden Tätigkeitsstätten zugetragen, so sind nicht nur die Kosten absetzbar, sondern der Arbeitgeber kann die anfallenden Aufwendungen des Arbeitnehmers zudem in voller Höhe als Reisenebenkosten steuerfrei ersetzen.

Quelle: Oberfinanzdirektion Koblenz 16.12.2010
 

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Steuerklassenwahl für das Jahr 2011 bei Ehegatten (Merkblatt / Formular)

Bei Steuerlinks finden Sie nun ein Merkblatt für die Steuerklassenwahl 2011 sowie das für einen Wechsel der Steuerklasse ab 2011 notwendige Formular "Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten".

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Online-Steuerrechner für eine Nichtveranlagungsbescheinigung

Jede Person, die voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen muss (z.B. wegen zu geringer Einkünfte), kann beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) beantragen. Profitieren Sie als Rentner, Student, Kind mit Kapitalerträgen oder z.B. als teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer von eine Nicht-Veranlagungsbescheinigung.

Der Online-Steuerrechner für eine NV-Bescheinigung prüft, ob eine Nichtveranlagungsbescheinigung für Sie in Frage kommt. Die Prüfung ist für Sie kostenlos!

Als Ergebnis erhalten Sie das vorausgefüllten Antrags-Formular als PDF-Dokument, den Sie dann beim zuständigen Finanzamt einreichen. Die Nichtveranlagungsbescheinigung gilt für maximal drei Jahre.

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Steuern - Was ist bis zum Jahresende noch zu erledigen?

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich dem Ende. Doch bevor man die Hände in den Schoss legt, sollte man überlegen, ob auch aus steuerlicher Sicht alles geregelt ist. Darauf macht der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. (NVL) aufmerksam und gibt wertvolle Tipps.

Kindergeld retten

Eltern von erwachsenen, in Ausbildung befindlichen Kindern sollten wissen, dass Kindergeldanspruch nur besteht, wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes den Grenzbetrag von 8.004 Euro im Jahr nicht übersteigen. Zum Jahresende heißt es daher noch schnell prüfen. Sind die Einkünfte und Bezüge des Sprösslings tatsächlich über dem Grenzwert, kann dem zum Beispiel mit dem Kauf von Arbeitsmitteln, die für die Berufsausbildung benötigt werden, abgeholfen werden. Arbeitsmittel gehören zu den abzugsfähigen Werbungskosten. So kann der Erwerb eines neuen Laptops, die Ergänzung der Fachliteratur oder die Anschaffung eines neuen Schreibtisches das Kindergeld retten. Dabei ist es nicht erforderlich, dass das Kind die Kosten selbst trägt. Auch als Weihnachtsgeschenk ist der Laptop absetzbar. Kostet dieser mehr als 410 EUR ohne Mehrwertsteuer, sind die Anschaffungskosten jedoch nur anteilig über drei Jahre verteilt absetzbar. Außerdem sollte die Rechnung aufbewahrt werden, falls das Finanzamt den Beleg einsehen möchte.

Fristablauf für staatliche Förderungen

Wer einen Bauspar- oder Riestervertrag abgeschlossen hat, kann die entsprechenden Förderanträge noch rückwirkend für das Jahr 2008 bis zum 31.12. dieses Jahres stellen. Danach entfällt der Anspruch. Die Arbeitnehmer-Sparzulage bei vermögenswirksamen Leistungen kann mit der Einkommensteuererklärung beantragt werden. Der Antrag ist spätestens bis zum Ende des vierten Jahres nach dem Sparjahr zu stellen. Diese verlängerte Antragsfrist gilt für alle Sparverträge, die ab dem 1.1.2007 abgeschlossen wurden.

Fristen Antragsveranlagung

Wird eine Einkommensteuererklärung freiwillig eingereicht, hat man dazu vier Jahre Zeit. Die Erklärung für das Veranlagungsjahr 2006 muss bis spätestens zum 31.12.2010 beim Finanzamt sein. Der Verband empfiehlt, auch für weiter zurück liegende Jahre bis einschließlich 2003 einen Antrag auf Veranlagung zu stellen. Denn im Unterschied zu freiwilligen Veranlagungen bearbeiten die Finanzämter Pflichtveranlagungen bis zu sieben Jahre rückwirkend. Lehnt das Finanzamt den Antrag der Jahre 2003 bis 2005 ab, sollte Einspruch eingelegt und Ruhen des Verfahrens mit Hinweis auf das beim Bundesfinanzhof anhängige Revisionsverfahren (VI R 53/10) beantragt werden.

Handwerkerrechnung splitten

Manche Renovierungen und Instandhaltungsmaßnahmen sind kostspielig. Da sind schnell mehrere tausend Euro ausgegeben. Zwar unterstützt der Fiskus diese Maßnahmen mit einem steuerlichen Abzug, jedoch nur bis zu bestimmten Beträgen. So sind die Lohnkosten einer Handwerkerrechnung nur bis zu 6.000 Euro abzugsfähig. Bei höheren Aufwendungen sollte man mit dem Handwerker  über eine Teilzahlungsvereinbarung sprechen und die Zahlung auf zwei oder mehrere Jahre verteilen.

Steuerklasse ändern

Verheiratete können zwischen den Steuerklassenkombinationen III und V bzw. IV und IV wählen. Dabei gilt als Faustregel, dass bei gleich verdienenden Partnern die Steuerklasse IV am günstigsten ist. Bei großen Gehaltsunterschieden ist meist die Kombination III und V sinnvoll. Der Ehegatte, der mehr als 60 Prozent des gemeinsamen Brutto bezieht, zahlt mit der Steuerklasse III die geringsten Lohnsteuern. Der Partner muss dafür mit der Steuerklasse V einen relativ hohen monatlichen Lohnsteuerabzug in Kauf nehmen. Verheiratete, die weder zuviel noch zu wenig Lohnsteuern zahlen wollen, können die Lohnsteuerklasse IV plus Faktor nutzen. Auch bei Bezug von Lohnersatzleistungen, wie Kranken-, Kurzarbeiter-, Eltern- oder Arbeitslosengeld I entscheidet die Steuerklasse über die Höhe des Bezugs. Steht Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit ins Haus, kann mit der günstigen Steuerklasse III bei Verheirateten oder Steuerklasse II bei Alleinstehenden mit Kind Einfluss auf die Höhe der Leistung genommen werden. Der Eintrag auf der Steuerkarte sollte jedoch vor Jahresende erfolgen. Zuständig ist das jeweilige Wohnsitzfinanzamt.

Unterhaltsleistungen

Werden bei geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten Unterhaltszahlungen geleistet, können diese beim Geber als Sonderausgaben bis zu 13.805 steuermindernd abgesetzt werden. Das geht jedoch nur dann, wenn der Empfänger die Anlage U unterschreibt. Die Unterschrift ist freiwillig. Erfolgt diese, so sind diese Zahlungen beim Empfänger steuerpflichtig und müssen in der Einkommensteuererklärung als sonstige Leistung angegeben werden. Die Zustimmung ist bis auf Widerruf gültig, kann jedoch entzogen werden. Wird der Widerruf bis zum 31.12. erklärt, ist dieser ab dem Folgejahr gültig.

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2. Aus der Steuerverwaltung



Verfahrensrechtliche Folgerungen aus dem BVerfG-Beschluss vom 6. Juli 2010 - 2 BvL 13/09 - zur Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

Das BMF-Schreiben regelt in Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder, wie die durch das Jahressteuergesetz 2010 vorgenommene Neuregelung zur Abziehbarkeit der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer verfahrensrechtlich umzusetzen ist.

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag: Häusliches Arbeitszimmer: In welchen Fällen ist ein Arbeitszimmer steuerlich absetzbar?

BMF-Schreiben vom 14.12.2010 [PDF - 5 Seiten - 41 KB]

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Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen) 2011

Hierzu: BMF-Schreiben vom 8. Dezember 2010 - IV A 4 - S 1547/0 :001 - (2010/0984804) -

BMF-Schreiben vom 8. Dezember 2010 [PDF - 2 Seiten - 37 KB]

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Muster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und -Vorauszahlungsverfahren für das Kalenderjahr 2011

BMF-Schreiben vom 9. Dezember 2010 - IV D 3 - S 7344/10/10002 - 2010/0982876

Mit dem BMF-Schreiben werden die Muster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und -Vorauszahlungsverfahren für das Kalenderjahr 2011 bekannt gegeben.

BMF-Schreiben vom 9. Dezember 2010 [PDF - 3 Seiten - 37 KB]
USt 1 A - Umsatzsteuer-Voranmeldung 2011 [PDF - 2 Seiten - 25 KB]
USt 1 H - Antrag auf Dauerfristverlängerung und Anmeldung der Sondervorauszahlung 2011 [PDF - 2 Seiten 30 KB}
USt 1 E - Anleitung zur Umsatzsteuer-Voranmeldung 2011 [PDF - 3 Seiten - 36 KB]

 

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Auskünfte an Gewerbebehörden in gewerberechtlichen Verfahren und Mitteilungen bei Betriebsaufgaben und Betriebsveräußerungen

BMF-Schreiben vom 14. Dezember 2010 - IV A 3 - S 0130/10/10019 - 2010/1001249

Das Gewerberecht sieht die Versagung, Rücknahme oder den Widerruf einer gewerberechtlichen Erlaubnis sowie die Untersagung eines Gewerbes bei gewerberechtlicher Unzuverlässigkeit vor (z. B. §§ 33c, 34a, 34c, 35, 38 GewO, § 15 GastG). Die gewerberechtliche Unzuverlässigkeit kann auch aus steuerrechtlichen Sachverhalten hergeleitet werden.

Die Gewerbebehörden sind verpflichtet, mit den Mitteln der Gewerbeuntersagung gegen solche Gewerbetreibende einzuschreiten, die ihre steuerlichen Pflichten nicht erfüllen, um so das Vertrauen der Allgemeinheit auf die Redlichkeit des Geschäftsverkehrs und die ordnungsgemäße Arbeit der Gewerbebehörden zu bewahren.

Das BMF-Schreiben regelt hierzu Einzelheiten und tritt an die Stelle des BMF-Schreibens vom 17. Dezember 2004 - IV A 4 - S 0130 - 113/04 - BStBl I S. 1178.

BMF-Schreiben vom 14.12.2010 [PDF - 8 Seiten - 48 KB]

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Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Garantiezusage eines Autoverkäufers; CG Car-Garantiemodell

Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10. Februar 2010, XI R 49/07

Die Garantiezusage eines Autoverkäufers, durch die der Käufer gegen Entgelt nach seiner Wahl einen Reparaturanspruch gegenüber dem Verkäufer oder einen Reparaturkostenersatzanspruch gegenüber einem Versicherer erhält, ist steuerpflichtig (Änderung der Rechtsprechung in dem BFH-Urteil vom 16. Januar 2003 V R 16/02, BFHE 201, 343, BStBl II 2003, 445).

Das BMF-Schreiben regelt hierzu Einzelheiten.

BMF-Schreiben vom 15.12.2010 [PDF - 5 Seiten - 44 KB]

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Merkblatt zur Umsatzbesteuerung von grenzüberschreitenden Personenbeförderungen mit Omnibussen, die nicht in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind

BMF-Schreiben vom 15. Dezember 2010 - IV D 3 - S 7327/07/10001 - (2010/0996751)

Mit dem BMF-Schreiben wird das „Merkblatt zur Umsatzbesteuerung grenzüberschreitender Personenbeförderungen mit Omnibussen, die nicht in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind“ nach dem Stand 1. Januar 2011 neu herausgegeben.

BMF-Schreiben vom 15.12.2010 [PDF - 1 Seite - 31 KB]

 

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E-Bilanz; Bekanntgabe der Taxonomie zur Pilotierung

Hierzu: BMF-Schreiben vom 16. Dezember 2010 - IV C 6 - S 2133-b/10/10001 - (2010/1012271)

Nach § 5b Abs. 1 und § 52 Abs. 15a EStG besteht für Unternehmen die Verpflichtung, den Inhalt der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung erstmals für Wirtschaftsjahre zu übermitteln, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen.

Um den Unternehmen ausreichend Gelegenheit zu geben, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die elektronische Übermittlung des Inhalts der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zu schaffen, wurde der erstmalige Anwendungszeitpunkt um ein Jahr verschoben.

Der Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ist nunmehr erstmals für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen, elektronisch zu übermitteln. Dies wird in einer entsprechenden Verordnung geregelt.

BMF-Schreiben vom 164.12.2010 [PDF - 2 Seiten - 41 KB]

 


Umsatzsteuer; Übermittlung des Antrags auf Dauerfristverlängerung/der Anmeldung der Sondervorauszahlung auf elektronischem Weg - Änderung des Abschnitts 18.4 UStAE

Durch das BMF-Schreiben wird die Pflicht zur elektronischen Übermittlung des Antrags auf Dauerfristverlängerung/der Anmeldung der Sondervorauszahlung mit Wirkung vom 1. Januar 2011 durch das Steuerbürokratieabbaugesetz berücksichtigt.

BMF-Schreiben vom 17.12.2010 [PDF - 2 Seiten - 33 KB]




3. Aus der Rechtsprechung



Kein ordnungsgemäß durchgeführter Ergebnisabführungsvertrag bei "vergessener" Verrechnung mit vororganschaftlichen Verlusten - Teilwert einer Forderung - Bindung des FG an die Schätzung des Kaufmanns

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 21. Oktober 2010 IV R 21/07 )


Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen: Notwendigkeit schriftlicher Änderung des Versorgungsvertrags - kein Sonderausgabenabzug nach Wiederaufnahme willkürlich ausgesetzter Zahlungen - Prognose zur Erfüllung der Versorgungsleistungen - Rechtsbindungswillen der Vertragsparteien

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 15. September 2010 X R 13/09 )


§ 8a KStG 1999 a.F./n.F. verstößt gegen Art. 25 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971/1992 - unbeschränkte Steuerpflicht ausländischer Kapitalgesellschaften mit Geschäftsleitung im Inland - keine zwingende inhaltliche Verständigungsvorgabe durch OECD-Musterabkommen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. September 2010 I R 6/09 )


Keine steuerfreie Heilbehandlung durch Subunternehmer ohne eigenständigen Befähigungsnachweis

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 02. September 2010 V R 47/09 )


Zuschuss, sportliche Veranstaltung, Zweckbetrieb - Umsatzsteuer auf Geschäftsbesorgungsleistungen - Steuerbefreiung von Dienstleistungen, die in engem Zusammenhang mit Sport und Körperertüchtigung stehen

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 05. August 2010 V R 54/09 )


Abzweigung des Kindergeldes an den Jugendhilfeträger bei Unterbringung des volljährigen Kindes gegen den Willen des Kindergeldberechtigten in einer betreuten Wohnform

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 15. Juli 2010 III R 89/09 )


Besteuerung von Destinatszahlungen - Einfluss der Anwendungsvorschriften auf das materielle Recht

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 14. Juli 2010 X R 62/08 )


Kein Abzugsverbot für Teilwertabschreibungen bei Auslandsbeteiligungen im Veranlagungszeitraum 2001

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. April 2009 I R 57/06 )


Besteuerung des Letzterwerbs bei mehreren Erwerben eines Nacherben vom Vorerben - Zusammenrechnung nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 03. November 2010 II R 65/09 )


Steuerfreiheit von Zuwendungen unter Lebenden bezüglich Familienwohnheimen/Familienheimen - Begriff der freigebigen Zuwendung - Tatbestandsmäßigkeit der Besteuerung - Steuerbefreiung oder Steuervergünstigung - Bewertung eines zunächst niedrig verzinsten, später unverzinslichen Darlehens

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 27. Oktober 2010 II R 37/09 )


Einsatz von Schweröl zum Antrieb von Motoren schließt steuerfreie Verwendung als Probe aus - Auslegung des Begriffs der "Probe"

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 26. Oktober 2010 VII R 53/09 )


Grenzen der Vereinsautonomie bei der Gestaltung der Beitragsordnung eines Lohnsteuerhilfevereins

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 26. Oktober 2010 VII R 23/09 )


Aktivitätsvorbehalt bei einem Versicherungsunternehmen i.S. des § 8 Abs. 1 Nr. 3 AStG a.F. und Betriebsführungsvertrag - In kaufmännischer Weise eingerichteter Betrieb - Auslagerung von Geschäftstätigkeiten auf eine Managementgesellschaft - Funktionale Betrachtungsweise

Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Oktober 2010 I R 61/09 )


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4. Neue Fachliteratur



Basiswissen Rechnungswesen

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Lexikon für das Lohnbüro 2011

Arbeitslohn, Lohnsteuer und Sozialversicherung von A-Z. Mit Online Service

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Geldanlage und Steuer 2011

Vom Aufschwung profitieren. Steuern minimieren.

Karl H. Lindmayer und sein Autorenteam informieren gewohnt kompetent und umfassend über alle Formen der Geldanlage und ihre steuerlichen Besonderheiten, von Aktien, Renten und Investmentfonds über Versicherungen und Immobilien bis hin zu Optionen und Futures. Erweitert wird diese Palette um Formen der sogenannten Alternativen Investments, insbesondere Private Equity, Hedgefonds und Anlagezertifikate, aber auch um das Thema REITs. Dem Leser steht ein erweiterter und verbesserter Onlineservice zur Verfügung: www.geldanlageundsteuer.de.

Aus dem Inhalt:

  • Vermögenssicherung durch strategische Finanzplanung
  • Kurz- und mittelfristige Anlagen am Geldmarkt
  • Langfristige Anlagen in Aktien und Anleihen
  • Anlagen in Investmentfonds
  • Termingeschäfte: Optionen, Futures & Co.
  • Versicherungen und ihre steuerliche Betrachtung
  • Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung
  • Nichts dem Finanzamt schenken: Steuerwissen für Anleger
  • Alternative Investments und vorteilhafte Gestaltungen zur Senkung Ihrer Steuerschuld
  • Checklisten zur Finanzplanung

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