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Lexikon der Unternehmensführung - Organisation

CNC-gesteuerte Maschine


CNC-Maschinen (= Computerized Numerical Control Maschinen) sind ein besonderer Typ automatisierter Fertigungsmaschinen, die über eine programmierbare elektronische Steuerung verfügen. Es handelt sich um Fertigungsmaschinen der flexiblen Automatisierung, deren Arbeitsablauf durch einen oder mehrere frei programmierbare Mikroprozessoren gesteuert wird.
Die Automatisierung von Maschinen betrifft nicht nur den eigentlichen Bearbeitungsvorgang, sondern auch die Steuerung, die Überwachung durch Messaufnehmer und die Regelung in Abhängigkeit von Messgrößen lassen sich automatisieren. Die Automatisierungsfähigkeit einer Maschine wird in erster Linie durch die Art der Steuerung bestimmt. Nach der Art der Steuerung unterscheidet man starre und flexible Automatisierung .
Bei starrer Automatisierung erfolgt die Steuerung der Bearbeitung mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch. Die Funktionsabläufe sind durch die Schaltung bzw. Verdrahtung festgelegt und lassen sich nur mit hohem Aufwand verändern.
Die flexible Automatisierung verwendet programmierbare elektronische Steuerungen, die sich leicht an unterschiedliche, häufig wechselnde Aufgabenstellungen anpassen lassen.
CNC-gesteuerte Maschinen erhalten ihre Steuerinformationen aus einem frei programmierbaren Rechner, der aus Werkstückdaten selbstständig technologische Informationen, z.B. Werkzeugpositionen und Werkstückkonturen, ermittelt. Programme überwachen den Bearbeitungsverlauf und die Werkzeuge, kontrollieren und optimieren die technologischen Arbeitswerte, diagnostizieren und lokalisieren Fehler und können mehrere Maschinenaggregate unabhängig voneinander steuern.
Die Steuerinformation wird bei CNC-Maschinen rechnerintern verwaltet. CNC-Steuerungen sind numerische Steuerungen, die einen oder mehrere frei programmierbare Mikroprozessoren besitzen und vor allem zur Steuerung von Verfahrensbewegungen verwendet werden.
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