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Lexikon der Unternehmensführung - Organisation

Fertigungsmittel


Der Begriff entstammt dem ingenieurtechnischen Sprachgebrauch und schließt alle Einrichtungen ein, die zur direkten oder indirekten Form-, Substanz- oder Zustandsänderung mechanischer bzw. chemisch-physikalischer Art von Werkstücken beitragen (z.B. Werkzeuge, Vorrichtungen und Maschinen). Betriebswirtschaftlich handelt es sich um Betriebsmittel im engeren Sinne.
Eine besondere Eigenschaft von Fertigungsmitteln besteht darin, dass sie ihr Nutzungspotenzial über mehrere Zeitperioden abgeben können. Sie bleiben anders als z.B. das Grundmaterial stofflich nach Beendigung des Herstellungsprozesses erhalten und gehen nicht in das neue Produkt über.
Durch ihren Einsatz in mehreren Herstellungsprozessen tritt eine Wertminderung ein, die im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen als Abschreibung erfasst wird.
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