Hinweis

Die Einträge im Lexikon sind veraltet.

Lexikon der Unternehmensführung - Organisation

Organisationssoftware


Der Begriff Organisationssoftware ist nicht zu verwechseln mit der Orgware . Die Organisationssoftware umfasst alle organisationsbezogenen Programme und deren Anwendungs-system für einen Computer. Sie ist ein Bestandteil der Orgware. In den letzen Jahren ist die Entwicklung dieser Art von Software immens vorangeschritten und es entstand ein umfassendes System an Organisationssoftware. Folgende Gruppen sind entstanden :
  • Organisationstools,
  • Computersprachen der vierten Generation und
  • Computer Aided Software Engineering (CASE).
Zu 1.:
Unter Organisationstools werden "Werkzeuge" für die verschiedenen organisatorischen Tätigkeiten zusammengefasst. Das Ziel ihrer Anwendung besteht darin, den Aufwand in der Organisationsarbeit generell zu senken und insbesondere den Dokumentationsaufwand zu reduzieren. Sie erleichtern einem breiten, weit ausdifferenzierten Anwenderkreis die Nutzung. Dazu gehören Bildschirmmasken, Generatoren für Entscheidungstabellen und Strukturatoren zur unkomplizierten und schnellen Erstellung von Ablaufdiagrammen, Struktogrammen und Programmablaufplänen.
Zu 2.:
Die Computersprachen der vierten Generation eignen sich vorwiegend für Verfahren der Software-Entwicklung, bei denen für den späteren Nutzer der Anwendungssoftware ein Prototyp seines Programms entworfen wird. Die Sprachen dienen der Ablaufsteuerung, Maskengestaltung, Listengestaltung und Speicherung in Datenbanken. Die bekanntesten sind NATURAL, IDEAL und CSP.
Zu 3.:
CASE umfasst Programme zur Gestaltung und Programmierung von Anwendungsprogrammen. Es wird künftig das zentrale Hilfsmittel zur Organisation und Programmierung von Anwendungsprogrammen sein. Zurzeit allerdings ist die Einführung von CASE-Systemen in ein Unternehmen sehr schulungs- und zeitaufwändig. Daher wird an der Verbesserung hin zu benutzerfreundlicheren Systemen gearbeitet.
WoltersKluwer