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Lexikon der Unternehmensführung - Organisation

Spezialisierung


Spezialisierung ist ein Merkmal heutiger Organisationsformen, das die Konzentration auf eng umgrenzte Aufgabenbereiche bezeichnet. Sie geht mit der Aufteilung in verschiedene Abteilungen und Stellen einher ( Segmentierung ). Jede Abteilung bearbeitet ein besonderes Aufgabengebiet, das sich auf bestimmte Gegenstände (z.B. Ventile) oder Tätigkeiten (z.B. Verchromen) beschränkt. Spezialisierung entsteht durch Arbeitsteilung und ist in allen Bereichen anzutreffen (z.B. Produktion und Verwaltung).
Vorteile der Spezialisierung:
  • Die Spezialisierung bringt Fachleute hervor. Die Arbeit dieser Fachleute führt zu gesteigerter Produktivität. In der Produktion kennt sich zum Beispiel jeder, der auf sein Gebiet spezialisiert ist, genau mit den Betriebsmitteln aus, kann gut mit ihnen umgehen und so eine bessere Auslastung der Maschinen erreichen.
Nachteile der Spezialisierung:
  • Je höher die Spezialisierung ist, desto größer ist der Koordinationsbedarf. Hierdurch entstehen auch Reibungsverluste und Koordinationskosten.
  • Durch Spezialisierung sind viele Arbeitnehmer ständig mit der gleichen Arbeit betraut. Gerade im Produktionsbereich führt die Monotonie zu Ermüdungserscheinungen, die durchaus gefährliche Folgen (Krankheit, Unfälle) haben kann.
  • Die Motivation der Arbeitnehmer kann durch die monotone Verrichtung sinken.
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